Portalbetreiber schluckt VoIP-Spezialisten
Yahoo-VoIP: Konkurrenz für Skype? (Update)
Voice over IP
Das Update finden Sie auf Seite 3.
Mit VoIP lässt sich prima Geld verdienen - nicht nur die Internet-Provider haben das mittlerweile entdeckt. Ein VoIP-Account gehört zum Internet-Zugang dazu wie eine E-Mail-Adresse, aber mit den Anrufen ins Fest- oder Mobilfunknetz lassen sich eben noch ein paar Euro extra verdienen.
Und Skype macht es vor, wie man mit einem Umsonstdienst irgendwann Geld verdienen kann: Erst die Kunden von der Qualität überzeugen und dann später für Zusatzdienste die Hand aufhalten. Ähnliche Pläne verfolgt wohl zurzeit Yahoo: Gerade hat der Portalbetreiber den amerikanischen VoIP-Spezialisten dialpad gekauft.
Ernsthaftes VoIP
Damit ist die Marschrichtung klar: Gerade erst hat Yahoo seiner neuen Beta-Version des Yahoo! Messengers eine VoIP-Funktion spendiert. Allerdings ähnelte sie eher einem Sprachchat, denn es konnte nur Yahoo-intern telefoniert werden.
Mit dialpad hat sich Yahoo allerdings einen Spezialisten eingekauft, der sich bestens mit richtigem VoIP auskennt. Bereits seit 1999 bietet Dialpad VoIP-Lösungen an, selbstverständlich auch mit Anbindung an Fest- und Mobilnetze auf der ganzen Welt.
Alles von einem
Damit könnte auch Yahoo einen klassischen VoIP-Dienst in den Messenger integrieren: Keine Grundgebühr, kostenlose interne Gespräche, günstige Telefonate ins Fest- und Mobilnetz. Zusammen mit den anderen Messenger-Funktionen ergibt sich dann ein nettes Angebot für Yahoo-Kunden.
Dialpad setzt auf die VoIP-Standards SIP und H.323 und besitzt damit die Voraussetzungen, um mit normaler VoIP-Hardware zu laufen. So kann der Yahoo-VoIP-Servive auch laufen, wenn der PC aus ist - die Grundvoraussetzung für einen echten Ersatz des herkömmlichen Telefons.
Jetzt sind Sie dran.
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