Die Erde hat uns wieder
Test: Earth 2160
Ein Bewegungsmelder samt LED in der Packung sorgt dafür, dass es zwischen Spiel und Spieler blinkt. Im Test gingen wir der Frage nach, ob es auch funkt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Jeder auf seine Art
- 2Panzertaufe
- 3Überirdische Präsentation
- 4Humaner Kopierschutz
Im 22. Jahrhundert hat es die Menschheit endlich geschafft. Nach einem verheerenden Krieg ist die Erde so kaputt wie Sarah Connors Ruf als Hymnensängerin. Die verantwortlichen Supermächte United Civilized States (UCS) und Eurasian Dynasty (ED) planen die Umsiedlung ihrer Überlebenden auf den Mars. Während das gigantische Evakuierungsschiff der USC scheinbar verschütt geht, kommen die Flüchtlinge der ED heil auf dem Roten Planeten an.
Dort hat sich vor Jahren die matriarchalische Lunar Corporation (LC) eingerichtet. Die ohnehin knappen Rohstoffe wollen die Zicken unter keinen Umständen teilen. Also machen die Neuankömmlinge der ED in der Fremde das, was schon daheim für Trümmerhaufen gesorgt hat - sie führen Krieg.
Jeder auf seine Art
Mit den drei Fraktionen menschlichen Ursprungs sowie einer optisch und spielerisch äußerst aparten Alienrasse bringt es "Earth 2160" auf vier Kriegsparteien, denen die Entwickler je eine Kampagne spendierten. Das pumpt nicht nur den Spielumfang auf, die einzelnen Feldzüge sind überdies an einem interessanten Handlungsfaden geknüpft. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich das Gameplay von Fraktion zu Fraktion merklich unterscheidet.
Der klassische Basenbau, bei dem einzelne Gebäude nebeneinander stehen, wird nur von den UCS praktiziert. Die Mondmädels der LC expandieren himmelwärts, indem sie einzelne Module senkrecht auf Plattformen setzen. Die Baupläne der ED sehen eine Verbindung einzelner Gebäude mit speziellen Röhren vor, mit der Folge, dass eine Unterbrechung dieser Kommunikationsverbindungen den Ausfall eines daran angeschlossenen Bauwerks bewirkt.
