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24.03.2008
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Keine Nebensache: Ein sauberer Bildschirm

Monitor reinigen: Waffen gegen den Gilb

Monitore

Geheimwaffe gegen den Gilb

Bei der Reinigung des Monitorgehäuses sollten aggressive Chemikalien ebenso wenig verwendet werden wie zuvor auf der Bildfläche. Weiterhin gilt es zu beachten, dass die Außenhülle von Flachbildschirmen, welche oft in "bunten" Farben wie Schwarz, Silber, Anthrazit oder Weiß gehalten ist, im Gegensatz zu der eines gewöhnlichen, beigen Röhrenmonitors viel empfindlicher reagiert.

Unser Geheimtipp gegen die gelbliche Patina, die vornehmlich Bildschirme älteren Datums befällt, findet sich in den meisten Haushalten, in denen ein männlicher Zeitgenosse vertreten ist - Rasierschaum. Wir haben mit einem vergilbten Röhrenmonitor von Iiyama, dem Vision Master Pro 454, die Probe aufs Exempel gemacht.

Mit Neutralreiniger auf der sicheren Seite

Nach einer viertelstündigen Einwirkzeit befreien wir den CRT-Bildschirm endlich von seiner Schaumschicht. Unter leichter Reibung fördern wir mit einem Küchenlappen wieder ein strahlendes, aber immer noch recht langweiliges Beige zutage. Wir können jedoch nicht garantieren, dass Rasierschaum auf jeden Monitor den selben Effekt hat. Wem unsere "Geheimwaffe" zu unsicher ist, der sollte es besser mit den Monitorherstellern halten:

Monitorreinigung

  • Vergilbter Röhrenmonitor mit Rasierschaum
  • Vergilbter Röhrenmonitor mit Rasierschaum
  • Empfohlene und außergewöhnliche Reinigungsmittel
  • Vergilbter Röhrenmonitor nach der Behandlung mit Rasierschaum
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Diese verkünden auf unsere Anfrage unisono, dass man sich mit einem weichen Tuch, wahlweise mit einer milden Lauge getränkt, einer Kombination aus Neutralreiniger und Wasser, auf der sicheren Seite befindet. Nach dem Einweichen, bei dem selbstverständlich keine Wassertropfen ins Innere gelangen sollten, wischt man den noch verbliebenen Schmutz einfach mit einem trockenen Tuch ab.

(K)ein Mittel gegen Kratzer

Gegen Kratzer auf der Bildfläche ist leider kein Kraut gewachsen. Dem lässt sich jedoch mit pfleglicher Behandlung vorbeugen. Besonders beim Transport des Monitors kommt es häufig zu "Unfällen", und dafür muss dieser nicht einmal herunterfallen. Denn in der Absicht, die Bildfläche zu schützen, drehen sie viele beim Tragen in Richtung Bauch. Doch anstatt damit Kratzern vorzubeugen, trägt man meist maßgeblich zu deren Entstehung bei.

Ein kurzer Kontakt mit der Gürtelschnalle oder den Hemdsknöpfen reicht da schon vollkommen aus. Besser ist es, den Monitor mit der Bildfläche nach vorn oder mit einem schützenden Tuch abgedeckt zu transportieren. Gegen Kratzer gibt es also nur ein zuverlässiges Mittel, meint auch Armin Collong von Eizo: "Am besten gar nicht erst entstehen lassen."


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