Keine Nebensache: Ein sauberer Bildschirm

Monitor reinigen: Waffen gegen den Gilb

"Nein, das ist kein Touchscreen...!" Zu spät, schon haben die Finger den Bildschirm erreicht und ihre fettigen Spuren hinterlassen. Was tun, um sie wieder loszuwerden, ohne das teure TFT-Display oder den Röhrenmonitor zu beschädigen? Eine berechtigte Frage, die sich auch aufgrund der wachsenden Beliebtheit von Flachbildschirmen immer häufiger stellt.

?
?

Vergilbter Röhrenmonitor vorher
Vergilbter Röhrenmonitor vorher

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Sauber in drei Schritten
  2. 2Feucht geht's besser
  3. 3Auf Tuchfühlung
  4. 4Keine chemische Keule
  5. 5Glasreiniger? Aber bitte alkoholfrei
  6. 6Pinselstriche gegen Staub
  7. 7Nur in großen Mengen gefährlich
  8. 8Geheimwaffe gegen den Gilb
  9. 9Mit Neutralreiniger auf der sicheren Seite
  10. 10(K)ein Mittel gegen Kratzer
  11. ...aufklappen
  12. 11Lasst Insekten leben!
  13. 12Fliegen kein Fall für den Kammerjäger
  14. 13Read the ****ing manual

Wie bei vielen Dingen, die in irgendeiner Form mit dem Computer zu tun haben, kann man auch hier viel falsch machen. Leider versäumt es so mancher Hersteller, im Handbuch auf die richtige oder falsche Behandlung von Röhrenmonitor oder Flachbildschirm hinzuweisen. Netzwelt wollte es genau wissen und hörte deshalb gleich bei drei großen Displayherstellern nach - Eizo, NEC und Samsung.

Werbung

Sauber in drei Schritten

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei der Reinigung des Monitors in drei Schritten vorzugehen. Zuerst sollte man versuchen, die Verschmutzungen mit einem trockenen Tuch zu beseitigen. Auf das richtige Material werden wir später noch eingehen. Hier legt uns Samsung, unter anderem bekannter Flachbildschirm-Produzent, den sanften Umgang nahe:

"Es darf kein Druck auf den Bildschirm während des Wischens ausgeübt werden. Wenn der freistehende, unblockierte Monitor beim Wischen nach hinten kippt oder seitlich nachgibt, ist der Druck zu groß."

Monitor-taugliche ReinigungsmittelTreten an zum Kampf: handelsübliche Reinigunsmittel.

Feucht geht's besser

Bleiben die Flecken nach dem ersten Schritt noch immer hartnäckig, kann es beim zweiten ruhig etwas feuchter zugehen. Um eine bessere Reinigungswirkung zu erzielen, sollte man besagtes Tuch mit lauwarmem Wasser einweichen. Tropfnass sollte es aber auf keinen Fall sein, denn Feuchtigkeit im Innern des Monitors ist Gift für die Schaltkreise und kann schnell zum Ableben des Geräts führen.

Sollte das alles nicht zum gewünschten Ergebnis führen, steht der Griff zu einem Reinigungsmittel als dritte und finale Lösung bevor. Dabei handelt es sich zweifellos um die heikelste Methode von allen. Sie verliert jedoch ihren Schrecken, wenn man weiß, was dem Monitor schadet und was nicht. Doch mehr dazu später.

Links zum Thema