SkypeIn und Voicemail kostet Geld
Voice over IP: Skype Voicemail beendet Beta-Phase - aus für Umsonst-Dienste?
Zusammen mit der Skype-Version 1.3 endet die Beta-Phase des Voicemail-Dienstes: Ab sofort können Sprachnachrichten hinterlassen oder verschickt werden. Allerdings kostet der Anrufbeantworter Geld: Drei Monate kosten fünf Euro, ein Jahr gibt es für 15 Euro.
Nachrichten können eine Länge von bis zu zehn Minuten haben, außerdem kann der Begrüßungstext frei aufgesprochen werden. Es können ebenfalls Nachrichten an Skyper verschickt werden, die nicht den Voicemail-Dienst abonniert haben.
Noch immer keine deutschen Rufnummern
Für Nutzer von SkypeIn ist Voicemail weiterhin kostenlos. Allerdings sind für SkypeIn immer noch keine deutschen Rufnummern in Sicht. SkypeIn-Kunden bekommen Sprachnachrichten auch dann, wenn sie aus dem Festnetz angerufen werden.
Die Veränderungen an Version 1.3 für Windows sind ansonsten nur gering: Der Import von Kontakten ist verbessert worden, außerdem liefert die Skype-Oberfläche nun mehr Informationen über wichtige Ereignisse in Skype. Große neue Funktionen bietet Skype nicht.
Angefixt
Skype ist schon ein bisschen wie ein Drogendealer: Die Leute werden angefixt, und später wird die Hand aufgehalten. Zwar bietet Skype schon Erstaunliches umsonst, richtig nachvollziehbar ist der Preis für den Voicemail-Dienst aber nicht.
Dass SkypeIn Geld kostet, ist verständlich. Auch der Preis für SkypeOut geht in Ordnung. Denn das sind wirkliche Kosten, die bei Skype anfallen. Offenbar muss Skype aber ans Geldverdienen denken, und deswegen gibt es Voicemail nicht umsonst. Immer noch möglich sind kostenlose Anrufe zwischen Skype-Nutzern - das wird auch so bleiben. Zusatzfunktionen werden aber zunehmend Geld kosten.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.
