Flash-Player spielt Musikvideos: i.Beat vision im Test
Anzeige als Fotoalbum
Im Menü finden sich zahlreiche Verstellmöglichkeiten zum Sound. Der Equalizer bietet vier bereits voreingestellte Presets, und vier frei vom Benutzer definierbare. Auch den SRS-Effekt hat der vision vom kleinen Bruder übernommen. Fazit zu Klang - ausgewogen und natürlich. SRS macht bei kleinen Ohrsteckern nur begrenzt Sinn, an geschlossenen Studiokopfhörern eigentlich noch weniger.
Neben Musik kann der vision auch Text, Bilder und sogar Videos mit maximal 260.000 Farben auf seinem Display darstellen. Test muss im TXT-Format auf dem Player gespeichert sein, um angezeigt werden zu können. Längere Texte lassen sich aber logischerweise auf der kleinen Anzeige nicht lesen, erst recht keine E-Books.
Bilder im JPEG-Format können direkt und ohne vorher beschnitten zu werden auf den vision übertragen werden. Die Schnappschüsse lassen sich als Diashow anzeigen. Bei größeren Dateien kommt es teilweise zu sehr langen Wartezeiten. Um Freunden oder Verwandten mal eben ein paar Eindrücke vom letzten Kurztrip zu präsentieren, reicht die 26 x 20 Millimeter große Fläche noch gerade so aus.
Gleiches gilt übrigens auch für die Videoanzeige. Die Filmchen müssen im seltenen TOM-Format übertragen werden. Zu diesem Zweck liegt eine entsprechende Software zum Umwandeln von anderen Formaten der Verpackung bei. Im Test kam es bei der Umwandlung von jedem zweiten Video zu Problemen.
Die Videos die auf dem vision schließlich landen, werden ruckelfrei und in gutem Kontrast vom Player wiedergegeben. In Zukunft werden immer mehr Download-Dienste passend zur Musik auch die entsprechenden Videos anbieten. Dann ist es zwar keine Notwendigkeit das ein kleiner Flash-Player solche eine Funktion unterstützt. Spaß macht es aber trotzdem, sich passend zur Musik das Video einer Band anzusehen.
