Sony Vaio V3 im Test: Edler Komplettrechner mit TFT-Display
Interpolation sehr gut, Schlierenbildung befriedigend
Mit etwas Geschick kommt man dabei noch mit vertretbaren, optischen Abstrichen weg. Das Anzeigen von niedrigeren Auflösungen gehört zu einer Paradedisziplin des Sony Vaio V3M. Zwar stehen neben der nativen Auflösung nur 800 x 600 und 1.024 x 768 Punkte zur Auswahl, doch dafür sieht das Bild mit diesen immer noch genauso gut aus wie zuvor. Allerdings muss man dabei breite schwarze Balken am linken und rechten Bildschirmrand in Kauf nehmen.
Im Gegensatz zum X-Black-LCD SDM-HS94P sind beim Spielen auf dem Vaio V3 deutliche Schlieren zu erkennen. Wir haben zwar schon schlimmere gesehen, aber Hardcore-Gamer werden sich damit wohl nicht abfinden. Bei allen anderen, denen das Zocken nur ein gelegentlicher Zeitvertreib ist, wird es die Gewohnheit und das sonst fast makellose Bild richten.
Verwechslung mit Windows XP Media Center Edition? Nicht ausgeschlossen.
Kommen wir zur Fernbedienung zurück. Um ihren vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss der "Vaio Launcher" aktiviert sein. Die Leiste lässt sich an den Bildschirmrand schieben und wird bei Bedarf automatisch ausgeblendet. Man kann den Vaio Launcher zwar auch mit der Maus bedienen, doch mit der schicken Fernbedienung gelingt das mindestens ebenso gut.
Der vereinfachte Zugriff auf multimediale Inhalte wie Bilder, Musik, Videos und Silberscheiben im DVD-Laufwerk kommt uns doch sehr bekannt vor. Und tatsächlich scheint die Oberfläche von Microsofts Windows XP Media Center Edition abgekupfert zu sein. Nur wirkt sie hier noch eine ganze Ecke edler und gediegener, ohne das man ein gleich ein spezielles Betriebssystem dafür braucht.
Wir brauchen Bass
Die Lautsprecherabdeckung macht auf uns den Eindruck, als ob viel dahinter stecken würde. Als uns die ersten Klänge eines Video und anschließend einer MP3-Datei zu Ohren kommen, dringt klarer Sound aus den Boxen. Nur bei sehr hoher Lautstärke krachen sie ein wenig, sonst kann sich das Gebotene durchaus hören lassen. Leider schwächeln die Lautsprecher bei tiefen Frequenzen und liefern gerade zu bewegten Bilder viel zu wenig Bass.

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