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11.06.2005
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Der etwas "komplettere" Komplettrechner

Sony Vaio V3 im Test: Edler Komplettrechner mit TFT-Display

Komplettsysteme

Sony Vaio VGC-V3M

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Der Begriff des Komplettrechners bekommt mit dem Sony Vaio V3 eine völlig neue Bedeutung. Wie Apples iMac verkörpert er eine Kombination aus Computer und Flachbildschirm. Technisch betrachtet ist er eine Art Hybrid aus PC und Notebook, und soll als solches sowohl den Fernseher und DVD-Player ersetzen, als auch als CD-Brenner und MP3-Player fungieren können. Eine Art Alleinunterhalter sozusagen.

Als hätte Sony dem Apple-Chef Steve Jobs in die Karten geschaut, gibt es auch den Vaio V3 in zwei Versionen mit Bildflächen von 17 und 20 Zoll. Beide Sony-Modelle sind bis auf wenige Details nahezu identisch ausgestattet und bieten 250 Gigabyte Speicherplatz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie ein Display mit X-Black-Technologie.

Halb Notebook, halb PC

Netzwelt.de testet die kleinere Variante Vaio VGC-V3M, bei dem sich Sonys Preisempfehlung auf 1.999 Euro beläuft. Ein kurzer Blick in einen Online-Preisvergleich zeigt aber, dass man ihn schon für 200 Euro weniger bekommen kann. Sein großer 20-Zoll-Bruder bietet mit einem auf 3,4 Gigahertz getakteten Pentium 4 550 mit Hyper Threading die schnellere Grundlage, doch auch seine 3,2 Gigahertz können sich sehen lassen.

Sony Vaio VGC-V3M

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Bei der Grafik setzt Sony, wie bereits angesprochen, auf Notebook-Technik. Der GeForce FX Go 5700 gehört vielleicht nicht zu Nvidias flottesten 3D-Chips, unterstützt aber immerhin DirectX 9.0 und bietet 128 Megabyte eigenen Speicher. Daneben dürfte sich der geringe Energieverbrauch deutlich positiver auf die Stromrechnung auswirken als der einer aktuellen PC-Grafikkarte.

Leichtgewicht trotz TFT-Bildschirm

Trotz des verbauten TFT-Displays bringt der Sony Vaio V3M mit seinen 13 Kilogramm deutlich weniger auf die Waage als ein gewöhnlicher Komplettrechner. Beim Zubehör hat sich Sony nicht lumpen lassen. So wird der etwas komplettere Komplettrechner mit einem sehr umfangreichen Software-Paket ausgeliefert, dem unter anderem Adobe Photoshop Elements 3.0, Adobe Premiere, sowie Microsoft Works 8.0 und die Brennprogramme RecordNow! 7.3 und Click to DVD angehören.

Der üppige Lieferumfang ist so ausgelegt, dass man nach dem Auspacken sofort loslegen kann. Nach und nach ziehen wir eine Fernbedienung, eine schnurlose Tastatur und zu guter Letzt noch eine Funkmaus aus dem Karton. Das Trio verdient hier unser besonderes Augenmerk.


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