NEC LCD1970GX mit 8 ms im Test: Schneller 19-Zöller für Spielefans

Schlicht, aber schick

Obwohl die 70er-Serie von NEC mit dem IF-Design Award 2005 ausgezeichnet wurde, ist der 1970GX in seinem Auftreten eher schlicht. Der helle, silberne Rahmen bildet jedoch einen schönen Kontrast zum sonst in mattem Schwarz gehaltenen Gehäuse. Einen etwas außergewöhnlichen Touch verleihen ihm die Bedienelemente, die nicht wie üblich in den Rahmen integriert, sondern mit etwas Abstand darunter angebracht sind.

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Zwar bietet der 1970GX sowohl einen digitalen, als auch einen analogen Eingang, doch leider fehlt für den erstgenannten das passende Kabel. Dafür liegen ein analoges Signalkabel, ein Netzkabel, ein umfangreiches Handbuch sowie eine Software-CD bei. Auch an das USB-Kabel, das für zur Nutzung des integrierten USB-Hubs mit vier Anschlüssen nötig ist, hat NEC gedacht.

Kabelschacht inklusive

Wie beim High-End-Modell LCD2180UX lässt die Bedienungsanleitung keinerlei Wünsche offen. Vom richtigen Aufstellen und Einstellen bis hin zum Anbringen einer VESA-Wandhalterung ist alles verständlich beschrieben und anschaulich bebildert. Die an der Rückseite angeschlossenen Kabel verschwinden geschickt unter einer Abdeckung, die sich allerdings nur sehr schwer öffnen lässt.

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Für die Bedienung des On-Screen-Displays (OSD) hat sich NEC eine pfiffige Lösung einfallen lassen. Mit einer Art Joystick, den man in vier Richtungen bewegen kann, erledigt man alle Einstellungen auf sehr komfortable Art und Weise. Dieser ermöglicht zudem den direkten Zugriff auf Helligkeit und Kontrast. Daneben geht der Wechsel von einer Signalquelle zur nächsten flott in gerade mal einer Sekunde über die Bühne.

Optimales Bild via Mausklick

Schade eigentlich, dass man nur in den seltensten Fällen zu den fast schon genial einfachen Funktionsknöpfen greifen muss. Denn dank NECs Software "NaViSet" nimmt man die Einstellungen für die optimale Bildqualität einfach per Mausklick vor. Das funktioniert aber nur dann, wenn es von der Grafikkarte auch unterstützt wird. Mit der kürzlich gestesten mad-moxx X700 Pro Ultima wollte es uns partout nicht gelingen, während es mit Gigabyte NX66T128VP auf Anhieb glückte.

Damit die Steuerung mit der Maus überhaupt möglich wird, greift NEC auf das so genannte "Display Data Channel Command Interface", kurz DDC/CI, zurück. Dabei handelt es sich um ein bereits 1998 von der VESA verabschiedetes Protokoll, das der beidseitigen Kommunikation zwischen Computer und Monitor dient. Da für die überaus sinnvolle Funktion ein handelübliches, analoges oder digitales Signalkabel ausreicht, finden wir es mehr als verwunderlich, dass so wenige Hersteller darauf bauen. Es wird wohl, wie so oft, eine reine Preisfrage sein.

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