Hardware im Anmarsch: Endlich skypen ohne Rechner?

Alles in einem: Das wäre toll

Doch bei beiden Firmen gibt es keine Planungen zur Skype-Integration: "Wir haben in dieser Richtung nichts in der Pipeline", sagt Anja Klein von Siemens. "Ein großer Teil der Geräte wird über die Provider verkauft, und die setzen auf andere Standards." Kein Wunder - denn mit Skype verdient kein Provider Geld, sondern nur mit dem eigenen VoIP-Angebot.

Auch AVM-Sprecher Martin Schröder erteilt Skype-Hardware eine Absage: "Wir haben in dieser Hinsicht nichts geplant; das ist für uns auch nicht interessant. Wir sehen die Zukunft eher im SIP-Protokoll. Das Interesse an einer solchen Lösung ist auch nicht groß genug."

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Schade eigentlich - wäre doch die Fritz!Box Fon oder das Gigaset SX541 mit Skype, VoIP und Festnetz-Verbindung das perfekte Gerät für moderne Kommunikations-Junkies: Alle Gespräche über ein Gerät, und der Computer bleibt aus.

Skype hat aber ein Problem: Letzten Endes will kaum jemand der eigene Systemintegrator sein, der alles unter einen Hut bringen muss. Und niemand möchte zu Hause ein Festnetz- ein IP- und ein Skype-Telefon haben - denn auch erst die Kombigeräte haben VoIP saonfähig gemacht. Und nur mit Skype allein kann niemand leben - dafür ist es noch nicht reif. Skype ist - noch - bloß eine nette Ergänzung zum normalen Telefon.