Rechtfertigung für P2P?
P2P mal anders: Legale Filesharing-Dateien
Da sag mal einer Filesharing eigne sich nur, um möglichst schnell Chart-Hits und Blockbuster durch die Leitung zu jagen. Es gibt sie wirklich, die legalen Filesharing-Downloads. Insbesondere BitTorrent und eDonkey eignen sich hervorragend um große Dateien ohne viel Servertraffic zu verursachen zu verteilen. Die Gewinner sind die Verteiler, aber auch die Nutzer, die laden nun nämlich nicht mehr über ein einziges Nadelöhr. Netzwelt.de zeigt einige völlig legale Filesharing-Downloads, die dem Klischee des "immer illegalen Filesharings" widersprechen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Software-Brocken über P2P verteilen
- 2Legale Bootlegs und Mac-Games per Torrent-Download
- 3Legale P2P-Downloads
Da sich BitTorrent-Dateien (Torrents) in erster Linie für große Dateien eignen, finden sich häufiger Linux-Distributionen oder Datenschwergewichte wie die Wikipedia-DVD oder die Microsoft Office-Alternative OpenOffic.org als Torrent-Downloads auf den Servern der Anbieter. Aber auch Sänger und Filmemacher bieten ihre Downloads über dezentrale Filesharing-Netzwerke an.
Software-Brocken über P2P verteilen
Linux-Distributionen werden gerne als legales Beispiel für Filesharing-Systeme genutzt. Die Datein bieten sich für BitTorrent und Co. auch an, immerhin sind sie recht groß. Die bekanntesten Beispiele sind Debian, Fedora und Knoppix, die neben den klassischen FT- und HTTP-Quellen auch über BitTorrent angeboten werden.
Wikipedia hatte mit der Wikipedia-DVD gleichzeitig BitTorrent- und eDonkey-Links angeboten, um die eigenen Download-Server zu entlasten. Mittlerweile hat man sich zwischenzeitlich für eDonkey als Filesharing-Distribution entschieden, da permanent Uploader vorhanden sind. Bis dahin wurden 19.500 Downloads über das BitTorrent-System getätigt. Bei 2,6 GByte immerhin fast 50 TByte an Datenvolumen in knapp neun Wochen.

Mit der neuen Version 8.02 von Opera bieten die Softwareentwickler erstmals einen Torrent-Client direkt im Browser an. Die Alpha-Version setzt dabei auf die eigene eMail-Client-Routinen, die deshalb nicht deaktiviert sein dürfen. Auf komfortable Einstellungsmöglichkeiten muss man bei dem Opera-BitTorrent-Client allerdings noch verzichten.
BitTorrent verbindet man unweigerlich mit illegalen P2P-Downloads. Doch nun will das beliebte Filesharing-Programm mit BitTorrent DNA den Sprung ins seriöse Fach schaffen: Firmen, die Videostreams, umfangreiche Downloads oder Spiele per Internet an den Kunden bringen, sollen von der ausgereiften Verteilungsmethode der "Daten-Flut" profitieren.
Datentausch über das BitTorrent-Protokoll lohnt sich speziell bei großen Dateien. Nicht selten lassen Nutzer die Programme daher stundenlang im Hintergrund laufen. Hier besitzt µTorrent einen ausgezeichneten Ruf: Schlank, ressourcenschonend und trotzdem mit allen nötigen Funktionen ausgestattet.
Die holländische BitTorrent-Suchmaschine Mininova schaltet als Folge einer Unterlassungserklärung große Teile des Angebots ab. Die Administratoren haben sämtliche Torrents aus der Datenbank entfernt, die nicht über den hauseigenen Vertriebsdienst "Mininova Content Distribution" auf das Portal gelangt sind.





