City-Flatrates: Billig surfen in ausgewählten Städten
Für die Ewigkeit?
Neben den Stadtnetzbetreibern ist auch Arcor Mitauslöser der City-Flatrate-Welle. Schließlich bietet auch Arcor bezahlbare Internet-Zugänge in vielen großen Städten an. Und mit der jüngsten Preissenkung hat Arcor die Marke für die Flatrate bei fünf Euro bestätigt. Allerdings gibt es auch hier einen Haken: Die Fünf-Euro-Flatrate bekommt nur derjenige, der einen Anschluss mit höherer Bandbreite bucht. So bleibt der Endpreis dann der gleiche.
Denn egal ob City-Flatrate, Stadtnetzbetreiber oder Kabelanschluss: Unter 40 Euro sind Telefon und DSL-Flatrate einfach nicht zu bekommen - das sind einfach die Kosten, die für die Infrastruktur nötig sind, um ein Kabel ins Haus zu legen.
Die City-Flatrates werden bleiben - dabei handelt es sich nicht um einen Werbegag. 1&1 plant nach eigenen Angaben keine Änderungen, GMX will das Angebot noch erweitern. Strato gibt Kunden die Möglichkeit, bei ausreichender Interessentenzahl eine 4,99-Euro-Flatrate zu bekommen, plant aber keinen weiteren Ausbau.
Glück haben die Stadtbewohner, die in den Gebieten der City-Flatrates wohnen. Der Preisvorteil ist prozentual zwar groß, in Zahlen gesehen aber eher klein. Dafür sind die City-Flatrates wirklich knapp kalkuliert - es wird sich zeigen, ob diese Preise rentabel genug sind und sich halten können. Denn reich wird keiner der Provider mit seinen City-Flatrates.
