Warum die Provider in den Städten billiger sind als auf dem Land
City-Flatrates: Billig surfen in ausgewählten Städten
Deutschlands DSLer teilen sich seit Ende März in zwei Welten: Die City- und Deutschland-Flatler. Und die Preise unterscheiden sich teilweise deutlich: Nur die Hälfte des normalen Flatrate-Preises werden ja nach Provider in manchen Städten fällig. Aber auch die Auswahl und Anzahl der Städte variiert von Anbieter zu Anbieter.

Inhaltsverzeichnis
- 1Die einen ja, die anderen nein
- 2Woher kommt die City-Flat?
- 3Die Gegner: Stadtnetzbetreiber
- 4Für die Ewigkeit?
GMX und 1&1, immerhin aus dem gleichen Mutterhaus, bieten beide City-Flatrates an: 1&1 verlangt 6,99 Euro in 22 Städten GMX nur 4,99 Euro, ist aber auch nur in 13 Städten verfügbar. Beide verlangen für die Deutschland-Flatrate marktübliche 9,99 Euro.
Die einen ja, die anderen nein
Strato bietet ebenfalls eine City-Flat an. Sie kostet 4,99 Euro und ist in 24 Städten zu haben. Allerdings ist die Deutschland-Flatrate billiger: Sie kostet 8,99 Euro, allerdings behält sich Strato Portbeschränkungen vor. Dazu kommen noch einige kleine Anbieter mit City-Flats. Einige große Provider machen den Trend zur City-Flatrate aber nicht mit:

Bei T-Online sucht man vergeblich eine City-Flat, ebenso bei AOL, freenet oder Tiscali. Bei AOL und besonders T-Online sind die Flatrates aber ohnehin zu teuer, und freenet und Tiscali gehören bei den Flatrates zu den günstigsten Anbietern, wenn man von den City-Flats absieht.
Woher kommt die City-Flat?
Doch warum gibt es die City-Flatrates überhaupt? Handelt es sich dabei nur um einen Marketing-Gag, um billigere Preise vortäuschen zu können, oder ist es in manchen Städten tatsächlich billiger, die Vorleistungen kaufen zu können? Und warum bieten das dann nicht alle Provider an?
