Test: mad-moxx X700 Pro Ultima - Lautlos spielen für 180 Euro
Endlich Lüfter los
Ein Grafikchip, welcher den Leistungsvergleich mit Nvidias GeForce 6600 GT sucht, kommt an einer direkten Gegenüberstellung natürlich nicht vorbei. Dabei stellen wir fest, dass die mad-moxx X700 Pro Ultima einer MSI NX6600GT-TD128E bei allen Benchmarks, außer dem betagten 3DMark2001, deutlich unterlegen ist. Selbst eine höher getaktete Variante des ATi Radeon X700 Pro schneidet in der Gesamtwertung schlechter ab.
ATi mag mit dem Radeon X850 XT Platinum Edition zwar im High-End-Segment die Nase weit vorn haben, doch in der mindestens ebenso heiß umkämpften Mittelklasse bietet Nvidia mit dem GeForce 6600 GT das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den Radeon X700 Pro spricht im Allgemeinen nur der etwas niedrigere Preis.
Im besonderen Fall der mad-moxx X700 Pro Ultima hat es ATi jedoch geschafft, einen Chip auf die Beine zu stellen, der gute Spielebeschleunigung bietet und zugleich völlig ohne lärmende Lüfter auskommt. Obwohl der Grafikprozessor unter voller Belastung bis zu 93 Grad Celsius heiß wurde, verzeichneten wir weder Bildfehler, noch Abstürze. Im Ruhezustand kühlte er sich auf angenehme 63 Grad ab - schon eine aktiv gekühlte Karte mit GeForce 6600 GT produziert hier mehr Wärme.
Bei der X700 Pro Ultima von mad-moxx stimmt nicht bloß das Verhältnis von Preis und Leistung, sondern auch das von Leistung und Geräuschentwicklung. Wer eine günstige und besonders leise Grafikkarte sucht, ist mit der absolut lautlosen Lösung bestens beraten. Mit einem S-Video-Kabel, Adaptern für S-Video auf Composite und DVI auf D-Sub sowie einer Treiber-CD stimmt auch das Zubehör - fehlen nur noch die Spiele.
Links zum Thema
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