Lüfterlos mit Brief und Siegel
Test: mad-moxx X700 Pro Ultima - Lautlos spielen für 180 Euro
Lüfterlos mit Brief und Siegel: Es ist keine gewöhnliche Grafikkarte, die X700 Pro Ultima. Denn der ATi-Tuner mad-moxx stattet den Konkurrenz-Chip zu Nvidias GeForce 6600 GT mit einem passiven Heatpipe-Kühler aus. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als den neuen ZM80D-HP des bekannten Herstellers Zalman. Metallic-blaue Aluminiumprofile und zwei goldene, mit Kühlflüssigkeit gefüllte Röhrchen lassen das Mittelklasse-Modell viel teurer aussehen, als es eigentlich ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wer bitte ist mad-moxx?
- 2Tuning mit Garantie
- 3Ohne Lüfterzwang
- 4Endlich Lüfter los
Schon für 179,90 Euro bekommt man einen unhörbaren 3D-Beschleuniger und geht einen weiteren Schritt in Richtung eines leisen PCs. Der verwendete Grafikchip ATi Radeon X700 Pro steht in direkter Konkurrenz zu Nvidias GeForce 6600 GT und hat ebenfalls acht Pixel-Pipelines, aber die doppelte Anzahl von Vertex-Shadern zu bieten. Weiterhin haben beide 128 Megabyte schnellen GDD3-Speichers und eine Anbindung desselben mit 128 Bit gemeinsam.
Wer bitte ist mad-moxx?
Im August 2003 wurde mad-moxx als Shopping-Portal der Computation Systemhaus GmbH ins Leben gerufen, damals noch unter dem Namen "Radeon-Shop". Schon zu dieser Zeit vertrieb man Grafikkarten, aber ferner auch Zubehör für Zocker und Casemodder. Noch am 15. Dezember desselben Jahres entschied man sich für eine "hippere" Bezeichnung, die vor allem eine jüngere Zielgruppe ansprechen dürfte - mad-moxx.
Dann, im Juli 2004 um genau zu sein, spezialisiert sich der Nischenanbieter auf den Verkauf von Radeon-, sprich ATi-Grafikkarten und das passende Drumherum - Kühlungen, Fernbedienungen, Kabel, Adapter und PC-Netzteile. Die uns vorliegende X700 Pro 128MB Ultima PCI-E tritt in der eigenen "silent"-Kategorie an. Laut dem Bad Mergentheimer Anbieter dient ihr eine Karte von Sapphire als Basis, was neben einem unscheinbaren Aufkleber auch die Treiberangaben bestätigen.
