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Test: DivX-Player KISS DP-1500s Geht nicht gibts doch!

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DVD-Player mit Netzwerkanschluss kommen scheinbar in Mode. Die Idee hat ja auch was: Statt von DVD werden die Daten einfach vom Fileserver über ein Ethernet-Kabel geladen oder vorzugsweise über ein Funknetz gesendet. Der KISS DP-1500s kann das - so steht es jedenfalls auf der Schachtel.

DVD-Player mit Netzwerkanschluss kommen scheinbar in Mode. Die Idee hat ja auch was: Statt von DVD werden die Daten einfach vom Fileserver über ein Ethernet-Kabel geladen oder vorzugsweise über ein Funknetz gesendet. Der KISS DP-1500s kann das - so steht es jedenfalls auf der Schachtel.

Die DP-1500er-Serie ist ein Wurf aus der dänischen DivX-Player-Schmiede KISS Technology. Sie besteht aus den Modellen DP-1500, DP-1504 und DP-1508. Letztere enthalten im Gegensatz zum Grundmodell eine 40 bzw. 80 GByte große Festplatte. Zusätzlich gibt es das Modell DP-15xxs - das "s" bedeutet wohl, dass eine PC-Card für ein 11-MBit-Funknetz enthalten ist, jedenfalls enthielt das Testgerät eine solche von Zyxel (ZyAIR B-120).

Was diese Geräte auszeichnet, ist ihre Netzwerkfähigkeit, deshalb sind sie auch teurer als die Konkurrenz. Der DP-1500 wird um die 240 € gehandelt, der DP-1500s um die 300 €.

Kleine Chip-Kunde

Seit Ende 2002 sind die KISS-Player bekannt. KISS war der erste Hersteller, der sich auf diesen Markt gewagt hat. Damals gab es nur die Sigma-Chips EM8500 und EM8550, die auch heute noch verbaut werden, zum Beispiel in diesem Testgerät wie auch in der gesamten 1500er-Serie (wenn ich mich nicht irre, verbaut KISS nur diese Chips). Diese Sigma-Chips haben größere Probleme mit GMC, QPel können sie überhaupt nicht, weder bei DivX noch bei XviD oder anderen ISO-MPEG4-Encodern. Dafür können sie wunderbar nahezu stufenlos zoomen, Spulen dagegen auch nur sehr schlecht. Mein erster DivX-Player vom April 2003 war der Elta 8882 - der hatte diesen Chip. Weitere folgten: Der Yamakawa DVD-365divx (noch aktuell im Handel), Lite On LVD 2001 (Lite On hat sich aus diesem Geschäft zurückgezogen), ein Waitec-Player (8882-Clone) und eben der Elta 8882 haben bzw. hatten diesen Chip eingebaut.

Die Abspielfähigkeiten dieser Chips sind hinlänglich bekannt, deshalb sollte man vor dem Kauf eines solchen Players genau überlegen, was man damit machen will. Für "Eselware" sind solche Player ungeeignet, weil sie einfach nicht genügend Features unterstützen. Wer selbst kodiert und die bekannten Grenzen einhält, wird wenig bis keine Probleme haben.

So bin ich denn auch an diesen Test herangegangen: Der Witz dieser KISS-Player ist nicht, dass sie so viel abspielen können, sondern dass man ein Netzwerk benutzen kann. Einfach alle MP3, Filme und Bilder auf einem Fileserver ablegen und über Ethernet darauf zugreifen.

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Burkhard Müller
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