Trekstor-Test: Wie gut ist der i.Beat organix?
Klanglich auf hohem Niveau
Eine Wiedergabeliste mit Liedern oben genannter Formate fließt dank USB 2.0 angenehm schnell vom Rechner zum Player. Dort angekommen übernimmt die OLED-Anzeige die Dateien und Verzeichnisse 1:1. Über die blau beleuchteten Tasten lassen sich die verschiedenen Ordner anwählen. Ein Druck auf die Menü-Taste führt uns eine Ebene tiefer.
Eigentlich ist die Anzeige für einen Flash-Player dieser Gattung groß genug. Die vielen kleinen, zum Teil stark kryptischen Symbole, erschweren aber die Übersicht. Teilweise liegen die Angaben zu Spielzeit und Wiedergabemodi so dicht nebeneinander, dass es schwer fällt sie auseinander zu halten.
Gewinnt man aber erst einmal die Oberhand und hat man sich mit der Bedienung etwas vertraut gemacht, gibt der organix dem Nutzer nur wenige Rätsel auf. Dank der ausreichend großen und gut ertastbaren Drücker lässt der Player sich auch im Dunkeln oder in der Hosentasche gut bedienen.
Der Klang, den die mitgelieferten Sennheiser-Stöpsel auf die Ohren zaubern, konnte uns überzeugen. Neben neun bereits voreingestellten Equalizer-Presets, stellt der organix dem Nutzer auch einen frei definierbaren Klangregler zur Verfügung. Auffällig sind die zum Teil starken Schwankungen in der Lautstärke, wenn man von einem Preset zum nächsten wechselt. Im Vergleich zu manch anderem Player lassen sich dafür noch echte Unterschiede im Sound feststellen, sobald man Hand an die Einstellungen zum Klang legt. Die maximale Lautstärke reicht bei Bedarf weit in den ungesunden Bereich hinein.
Auch mit dem Effekt SRS-WOW kann der Trekstor aufwarten. Wie bei nahezu allen Geräten mit diesem Effekt verbessert sich der Klang auf kleinen Kopfhörern durchaus. Bei geschlossenen Studiokopfhörern oder beim Betrieb über eine Stereoanlage sollte man aber partout die Finger von dieser Einstellung lassen.
