Ein echter Sony für 350 Euro

Sony SDM-HS95 im Test: Designer-LCD, günstig und spieletauglich

Sony SDM-HS95B


Es lässt sich darüber streiten, wer nun die besten Flachbildschirme baut. Doch dass Sonys TFT-Monitore zu den schönsten gehören, steht für uns spätestens seit dem Test des SDM-HS94P fest. Mit dem neuen SDM-HS95 geht schon ab etwa 350 Euro ein echtes Designerstück über den Ladentisch. Dabei bietet der 19-Zöller vielversprechende innere Werte wie eine schnelle Reaktionszeit von 16 Millisekunden, einen Kontrast von 500:1 sowie weite Sichtwinkel von 160 Grad in vertikaler und horizontaler Richtung.

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Sony SDM-HS95B
Sony SDM-HS95B

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Eleganter Auftritt
  2. 2Mehr Design als Funktionalität
  3. 3Spärlich ausgestattet
  4. 4Selbst ist der Zuschauer
  5. 5Gute Bildqualität: Es geht auch ohne Spiegelungen
  6. 6Grell und glitzerfrei
  7. 7Schön schwarz und weiß
  8. 8Spieletauglich?
  9. 9Interpolationsverhalten
  10. 10Videos
  11. ...aufklappen
  12. 11Unser Urteil über den Sony SDM-HS95 finden Sie auf der nächsten Seite
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Dass Sony hier wieder auf die TN-Technologie setzt, dürfte Spieler-Herzen höher schlagen lassen. Denn dabei handelt es sich um eine besonders schnelle Art der Ansteuerung, die vor allem für ihre Schlierenfreiheit bekannt ist. Zwar sind bereits Flachbildschirme auf dem Markt, die laut Datenblatt mit der halben Reaktionszeit oder noch weniger auskommen, doch auf dem Prüfstand von netzwelt.de erwiesen sich schließlich schon langsamere Monitore mit 25 Millisekunden als spieletauglich.

Eleganter Auftritt

Wenn Sony einen Flachbildschirm schon als eleganten "Design Monitor" anpreist, dann wollen wir diesem Versprechen auch auf den Zahn fühlen. Und der SDM-HS95 sollte uns nicht enttäuschen. Seine geschwungene Linienführung lädt zum Darüberstreichen ein, die Tischauflage ist dabei geschickt im Rahmen integriert. Trotz einem "B" wie "black" in der Modellbezeichnung malt der TFT-Monitor nicht nur schwarz.

Sony SDM-HS95B


Während die äußeren Ränder in dunklem Anthrazit gehalten sind, hebt ein silberner Streifen unter der Bildfläche das Sony-Logo sowie die in der rechten Ecke platzierten Bedienelemente ab. Bis auf den gelb beleuchteten Einschaltknopf lassen sich diese jedoch nur erfühlen - verständliche Symbole weisen hier den Weg. Das kennen wir auch schon vom Sony SDM-HS94P mit 12 Millisekunden.

Mehr Design als Funktionalität

Im Gegensatz zum SDM-HS94P verfügt der SDM-HS95 über keinen DVI-Anschluss und muss die analogen Signale der Grafikkarte intern wieder in digitale umwandeln. Dem bloßen Auge bleiben die negativen Auswirkungen auf die Übertragungsqualität jedoch meist verborgen. Der Mensch als Gewohnheitstier kann sich außerdem darüber freuen, den Flachbildschirm wie seine gute alte "Röhre" anschließen zu können.

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