Selbstgemachte Bookmark-Listen als Konkurrenz für Weblogs
Neuer Trend: Social Bookmarks - Gefahr für die Blogs?
Internet & Netzwelt
"Guck mal, was ich hier tolles gefunden habe" - so sehen viele Blog-Einträge aus. Viele Blogger linken einfach nur auf andere Seiten und schreiben selber eher wenig. Der reine Linkblog hat nun aber Konkurrenz bekommen: Die Social Bookmarks.
Damit sind allerdings keine Links zu gemeinnützigen Organisationen gemeint. Viel eher handelt es sich dabei um persönliche Linksammlungen, die öffentlich sind und untereinander verknüpft sind. Dazu können die Links noch kommentiert und mit so genannten "Tags" versehen werden.
Linklisten im Abo
Online-Bookmarks sind ja nicht zwingend etwas neues, eher ein ganz alter Hut eigentlich. Das neue an Social Bookmarks: Die Linklisten sind öffentlich und können wie ein RSS-Feed abonniert werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, nur einzelne Themen-Feeds zu abonnieren.
Zusätzlich können die Bookmarks noch mit so genannten "Tags" versehen werden. In diesen Tags kann das allgemeine Thema des Links genannt werden. Geht es beispielsweise um Link zum Thema MP3-Player, könnten die Tags "MP3-Player", "iPod" und "Hardware" heißen. Anhand dieser Tags lassen sich aber auch die RSS-Feeds abonnieren.
Beliebtsheits-Skala
Ebenso ist Social Bookmarking aber auch ein Maßstab für die Beliebtheit einer Seite: Verweist ein Bookmark auf eine Seite, die auch andere Bookmarker als Ziel angegeben haben, erscheint das in den zugehörigen Link. So lassen sich populäre Seiten gut erkennen.
Bekanntester Vorreiter der Social Bookmarks ist die Seite del.icio.us, sprich "delisches" vom englischen Wort für "appetitlich". Neben del.icio.us gibt es noch furl.net und scuttle.org und dessen deutsche Variante leze.de.
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