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06.06.2005
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Revolution soll Abhilfe schaffen

Nintendos Miyamoto kritisiert Spielkultur

Gaming

Shigeru Miyamoto hat im Leben viel erreicht. Auf das Konto des Gamedesigners gehen nicht weniger als drei Klassiker der Unterhaltungsgeschichte: Zelda, Mario und Donkey Kong. Doch von der heutigen Spielkultur hält der erfolgreiche Japaner offenbar wenig: "Es gibt nicht viel, was ich momentan spielen möchte", sagte Miyamoto einem CNN-Reporter. Die meisten modernen Games sind nach seiner Ansicht zu lang. Titel wie "Halo" oder "Grand Theft Auto" seien nur für Leute interessant, die bereit sind, viel Zeit zu investieren.

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In diesem Zusammenhang kam der Nintendo-Veteran auf das Videospielsystem Revolution zu sprechen. Damit werde möglich sein, was er dieser Tage vermisst: ein einsteigerfreundliches Spielvergnügen ohne Umschweife. Zur Leistungsfähigkeit der neuen Konsole äußerte sich Miyamoto gewohnt knapp. Technologisch sei man auf dem neuesten Stand, jedoch komme es darauf an, wie man diese Technologie nutzt.

MiyamotoHinsichtlich der Zielgruppe des Nintendo Revolution ließ der 52-jährige keine Zweifel aufkommen. So habe man sich bei dessen Entwicklung von der Frage leiten lassen, was eine Familie zum Kauf einer Spielkonsole bewegen könnte.

Für die Spieleentwickler sei an der Zeit, die ausgetreten Pfade zu verlassen und einzigartige Produkte zu kreieren. Gleichwohl kündigte er bekannte Marken wie "Super Smash Bros." oder "Metroid" für die Markteinführung des Revolution an.

Nur glänzende Computergrafiken

Von den Konkurrenzprodukten Playstation 3 und Xbox 360 zeigte sich Miyamoto indes unbeeindruckt. Das bisher Gezeigte tat er als glänzende Computergrafiken ab, die jeder am PC selber hinbekäme. Von der Revolution-Konsole dürfe man sich jedoch eine Erfahrung versprechen, die keine andere Heimkonsole bietet.

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News Flash, am 10.07.2009 08:20

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