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04.06.2005
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Redakteure im Kampf gegen den mac mini

Umstieg auf den mac mini - ein Erfahrungsbericht

Michael Knott

Der mac mini - das ideale Gerät für den Mac-Ein- und Umsteiger? Netzwelt.de machte den Test und setzte den größten Mac-Hasser der Redaktion an den kleinsten Rechner aus dem Hause Apple. Denn Tobias Röhrig hat mit Apple noch ein Hühnchen zu rupfen, hat die Firma doch den Newton eingestellt. Röhrig ist ein eingeschworener Nutzer des Steinzeit-PDAs. Ein nicht ganz ernst gemeinter Erfahrungsbericht.

Da sitz ich nun also, hinter einem Apple. Sieht von außen eigentlich ganz schick aus und braucht auch nur zwei Kabel, um benutzt zu werden: Die Strippen für Strom und Bildschirm.

Maus und Tastatur sind kabellos per Bluetooth verbunden. Ich schalte den Mac Mini ein und bestaune ein leicht ruckelndes Werbevideo, das sofort erscheint. "OK, ganz nett. Aber ruckeln kann mein PC auch", bekräftige ich schnell mein Vorurteil. Eine Begrüßung erscheint und erklärt, dass Maus und Tastatur über Bluetooth erkannt wurden.

Diese Maus! Hervorragend designt und so abartig anders. Sie funktioniert nicht. Ich bin nicht ganz sicher, ob das gut oder schlecht ist und beobachte weiter den Assistenten.

40 Jahre nach Erfindung der Maus

Der benachrichtigt mich, die Maus sei jetzt wirklich erkannt und würde funktionieren. Tatsächlich, der Zeiger auf dem Schirm bewegt sich, während ich mit langen Fingern das seifenähnliche Gerät ein paar Zentimeter nach vorne schubse.

Die Maus ist mir nicht geheuer. Statt zwei, drei oder vier Maustasten hat dieses Exemplar nur eine - und die befindet sich unter dem Gehäuse. Ja genau, richtig gelesen. Man muss die Oberschale herunter drücken, um zu klicken. Eigentlich cool, trotzdem fehlen mir die die anderen Tasten und vor allem das Mausrad.

Mac mini

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Das hat mir die Mac-eigene Rechtschreibprüfung übrigens gerade im Text unterstrichen - für Apple also offenbar ein Fremdwort. Ich gebe zu, ich schweife ab. Eine Aufforderung zur Registrierung erscheint als nächstes auf dem Bildschirm. Ein Knopf "Abbrechen" oder "Überspringen" fehlt. "Ich will mich aber nicht bei Apple registrieren", empöre ich mich bei meinen Kollegen.

Penetrante Registrierung

Die Antworten gemeinsam, wie im Chor, mit dem Geheimtip: "Drück Apfel-Q." Nicht ohne zu grinsen, wegen dieser nach sprachlicher Unterentwicklung klingenden Aufforderung, drücke ich die beiden Tasten auf der Tastatur und schalte das Formular tatsächlich damit weg. Das ist geradezu eine Frechheit: Was so schräg klingt, funktioniert auch noch, wenn man es versucht.

Es folgt das Anlegen eines Benutzernamens und eines Passwortes. Das kenn' ich ja schon von Windows. Quicktime fordert danach ein Update aus dem Internet - alles klar, auch das ist nicht ungewöhnlich. Danach sind alle Einstellungen vorgenommen.

"Da braucht wirklich nichts nachinstalliert zu werden?", frage ich ungläubig. "Nein", sagt mein Kollege Christian stolz, "so ein Apple wird immer vollständig ausgeliefert", und betont das Wort "Apple" überdeutlich.


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News Flash, am 04.12.2008 22:48

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