Test: Apple iMac G5 20" - Apples Gaming-Maschine

Kabellose Bedienung

Der Moment der Entjungferung: Die mitgelieferte Maus wird an den USB-Anschluss der mitgelieferten Tastatur angeschlossen. Deren Stecker belegt dann einen der drei USB 2.0-Schnittstellen auf der Rückseite. Dafür bleibt ein USB 1.1-Anschluss an der Tastatur frei. Übrigens sind alle drei Geräte im iMac-Weiß gehalten, damit auch alles schön zusammenpasst. Wird die Tastatur nicht benutzt, kann sie platzsparend unter dem iMac verstaut werden.

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Wer auf Kabel verzichten und einen USB 2.0-Anschluss sparen möchte, kann sich natürlich die Wireless-Tastatur und -Maus anschaffen. Diese Geräte funktionieren im Test problemlos mit dem iMac, dank integriertem Bluetooth. Ein separater Test der Wireless-Tastatur und -Maus wird ebenfalls in Kürze auf der Netzwelt veröffentlicht, die waren nämlich beim mac mini Testgerät dabei.

iMac komplett

Der erste Start: Der Startknopf unten rechts auf der Rückseite ist mit einiger Übung gut zu bedienen, auch ohne hinter den Rechner zu schauen. Er lässt sich problemlos blind beim Griff hinter den Rechner ertasten und hat einen sauberen Druckpunkt. Wird er im Betrieb gedrückt, schaltet sich der Rechner sofort in den Ruhezustand, eine gut sichtbare weiß leuchtende LED unter der Plexiglas-Oberfläche signalisiert, dass der iMac gerade schläft. Im Betrieb ist die Leuchte nicht sichtbar.

Der erste Start

Mit der Apple-Fanfare unmittelbar nach dem Start signalisiert das mitgelieferte Mac OS X "Tiger", dass es nun startet. Kurz darauf folgt das Willkommensfenster. Mac OS X kann nun eingerichtet werden, alte Dateien können gegebenenfalls per Firewire-Kabel vom alten Mac herübergezaubert werden. Schön: Mac OS X ist fertig installiert und der Assistent hilft sofort beim Einrichten der Internet-Verbindung. Sollte man das System einmal zerschießen, hilft die mitgelieferte Installations-DVD bei der Wiederherstellung.

iMac: Auch von hinten sexy

Danach zeigt sich OS X in bisher nicht gekannter Größe: Das Betriebssystem macht auf dem Breitbild-20-Zöller mit einer Auflösung von satten 1680 x 1050 Pixeln gleich doppelt so viel Spaß wie auf dem Redaktions-eMac. Das Bild ist gestochen scharf, allerdings ist der Bildschirm nicht gleichmässig hell, von oben nach unten wird es dunkler. Die hohe Auflösung reicht dann jedoch immer noch nicht für einen HDTV-Film in Vollbild aus, hier wären 1900 Pixel Breite brauchbar. Dafür hat der iMac aber ohnehin nicht genug Power, die in der Quicktime HD-Gallery herunterladbaren Filme in voller HDTV-Auflösung abzuspielen. Damit hat allerdings auch jeder andere Rechner so seine Schwierigkeiten.

Schnell - für einen Mac

Apropos Rechenleistung: Die zwei Gigahertz legen in Kombination mit der Radeon-Grafikkarter ordentlich einen vor. So hält sich der Rechner sowohl bei Halo, als auch bei Unreal Tournament, Quake oder Wolfenstein wacker, selbst in hohen Auflösungen. Allerdings nehmen ab einer Auflösung von 1280*960 die Ruckler zu, was wohl auch mit dem spärlichen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte zuzuschreiben ist. Dabei ist der Grafikspeicher mit 128 Megabyte durchaus beachtlich. Fazit: Für Apple-Verhältnisse ist der iMac G5 ein Gaming-Profi, wer also Spielen und auf Mac OS X setzen möchte, sollte den iMac in Betracht ziehen. Ansonsten wäre eine xBox oder Playstation anzuraten.

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