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24.06.2005
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Test: Netzwerk-Player Buffalo Link Theater PC-P3LWG/DVD

Burkhard Müller

Test: Netzwerk-Player Buffalo Link Theater PC-P3LWG/DVD

Es ist soweit: MPEG4 jetzt in High Definition, egal ob als DivX, Nero Digital oder Windows Media, übers Funk- oder Festnetz - Buffalos neuer Netzwerk-Player kann das alles. Dazu kann man USB-Geräte anschließen, im Web surfen oder Internet-Radio hören. Dieser Player kann fast alles.

Buffalos Netzwerk-Player Link Theater PC-P3LWG/DVD ist seit kurzem im Handel (Preisempfehlung des Herstellers: 300 Euro). Das Testgerät ist eine Vorabversion, kann bisher nur NTSC ausgeben und die Firmware ist auch noch nicht endgültig. Trotzdem überzeugt der Player schon jetzt mit bisher nie gesehen, teils brillanten Funktionen.

High Definition kommt

Im Link Theater ist der Sigma EM8620L verbaut, ein sehr leistungsfähiger Chip, der Netzwerkfunktionen bietet und High-Definition-Video (HD) abspielen kann. High Definition verwendet Auflösungen jenseits von D1 (720x576). Übliche HD-Auflösungen sind 720p, das sind 1280x720 Bildpunkte progressiv und 1080i, das sind 1920x1080 Bildpunkte interlaced. Bei so hohen Auflösungen fällt es selbst Mittelklasse-PCs schwer, solche Filme ruckfrei wiederzugeben. Mit dem EM8620L ist nun ein kraftvoller Chips für diese Aufgabe verfügbar.

HD-Videos können in MPEG2, DivX, Nero Digital oder WMV (Windows Media) kodiert werden, als Tonformate werden meistens AAC LC oder WMA (Pro) eingesetzt.

HD-Material kann bisher nur über Sat empfangen werden, auch DVDs sind sehr selten. Das wird sich aber bald ändern, denn im Herbst will Premiere in HD MPEG4 ausstrahlen und die Fussball-WM 2006 wird wahrscheinlich in HD übertragen. Der Nachteil: Außer einem Player benötigt man auch ein HD-fähiges Ausgabegerät, zum Beispiel ein Plasma-TV oder einen Beamer. Doch die sind noch teuer. Die Qualität ist es aber wert: Nie war die Bildqualität so gut.

Hardware

Der Link Theater steckt in einem Plastikgehäuse in Standardbauform. Die Frontseite ist verspiegelt und enthält außer den üblichen Tasten einen Aus-Schalter sowie einen USB-2.0-Anschluss:



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Standard: Die Vorderseite des Link Theater

Auf der Rückseite befinden sich die Video-Ausgänge Komponenten (YCbCr), D4 (DVI), sowie S-Video und Composite. Es fehlt ein Scart-Anschluss. An Audio-Ausgängen bietet das Gerät Stereo-Cinch analog sowie die digitalen Ausgänge koaxial und optisch. Über die RJ45-Buchse kann der Player an einen Switch angeschlossen werden:



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Gut bestückt: Die Anschlüsse auf der Rückseite

Über den Komponenten-Ausgang liefert der Link Theater Progressive Scan für geeignete TV-Geräte oder Beamer.

Das Laufwerk liest die üblichen optischen Medien: CD-R(W), DVD+R(W) und DVD-R(W). Es ist recht leise, die Lade ist stabil, die Mulde tief genug. Das Besondere: Es ist ein IDE-Laufwerk. Im Reparaturfall sollte sich ein herkömmliches PC-Laufwerk einbauen lassen.



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Innenansicht: Links die Hauptplatine mit dem Chip


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