AMD Athlon FX-55 und Nvidia GeForce 6800 Ultra im Doppelpack
Alienware Aurora 7500 SLI im Test: Nur fliegen ist schöner
Benjamin Schnitzler
Alienware Aurora 7500 SLI
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Man nehme zwei der derzeit schnellsten Grafikkarten, AMDs Vorzeige-Prozessor Athlon 64 FX-55, sowie zwei S-ATA-Festplatten mit 10.000 Umdrehungen, und stecke sie zusammen in einen Komplett-PC, fertig ist der Alienware Aurora 7500 SLI. Der für absolute Leistungs-Gourmets ausgelegte Bolide ist gleich doppelt mit Nvidias GeForce 6800 Ultra ausgestattet und bringt es somit auf ein halbes Gigabyte Grafikspeicher - SLI machts möglich.
Die für ihre besonders performanten wie hochpreisigen Rechenmaschinen bekannte Computerschmiede Alienware steckt das Ganze wie üblich in eine sehr extravagante Verpackung. Es dominieren hochglänzendes Silber und geschwungene Formen. Links und rechts ziehen sich zwei schwarze Nüstern fast über das komplette Gehäuse. Wie wie es schon vom Extrem-Notebook Alienware S-4m 7700 kennen, blickt uns auch hier der kleine Kopf eines Außerirdischen entgegen - allerdings gleich in dreifacher Ausfertigung.
"Alien" unter dem Schreibtisch
Entfernt fühlt man sich beim Anblick des High-End-Rechners an Ridley Scotts Science-Fiction-Thriller "Alien" aus dem Jahre 1979 erinnert. Denn der Kopf des Antagonisten - ein fieses, sabberndes und angriffslustiges Monster unbekannten Ursprungs - weist eine gewisse Ähnlichkeit zum Oberteil des Aurora-Towers auf. Mit hochglänzendem Schwarz dürfte man dem vom H. R. Giger entworfenen Geschöpf noch ein ganzes Stück näherkommen.
Alienware Aurora 7500 SLI
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Leider haftet der Außenhülle des Komplettsystems der Charme eines Plastikbombers an, da sie nunmal komplett aus Kunststoff besteht. Plastik dominiert zwar auch bei Dells Spiele-PC XPS Gen4, doch immerhin verfügt dieser über eine Frontblende aus Aluminium. Für den Blick ins Innere müssen wir zuerst drei Schrauben lösen - beim Dell Dimension XPS Gen4 genügt das Umlegen ein es runden Schalters.
Das könnte laut werden...
Unter Atemnot muss der Aurora 7500 SLI bestimmt nicht leiden. Neben den drei Lüftern für den Prozessor und die beiden Grafikkarten, sorgt auf der Rückseite noch ein großer 120-Millimeter-Lüfter für ordentlich Wirbel. Auch das Netzteil steuert einen weiteren Lüfter bei, diesmal im 80-Millimeter-Format. Um den sehr stromhungrigen SLI-Verbund mit ausreichend Energie versorgen zu können, erreicht es eine Spitzenleistung von 650 Watt und ist für einen Dauerbetrieb mit 510 Watt ausgelegt.
Da es sich bei Nvidias GeForce 6800 Ultra um eine der mit Abstand heißesten Grafikchips zum Spielen handelt, ist eine gute Kühlung in diesem Fall auch unbedingt notwendig. Sein übriges zur Wärmeentwicklung trägt AMDs FX-55-CPU bei, welche über einen Takt von 2,6 Gigahertz sowie einen ein Megabyte großen L2-Cache verfügt. Erschwerend kommen noch zwei Serial-ATA-Festplatten von Western Digital mit 10.000 Umdrehungen in der Minute hinzu, die erheblich wärmer werden als Magnetspeicher mit 5.400 oder 7.200 Umdrehungen.
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