Filter-Fummeleien
Erklärt: So funktionieren DirectShow-Filter
Burkhard Müller
Der Vorteil der Filtertechnik besteht darin, dass man einen Medienstrom durch beliebig viele Filter schicken kann - jeder dieser Filter manipuliert den Strom bis schließlich das Ergebnis ausgegeben wird.
Ist ein Filter erst einmal in Windows registriert, kann jede Anwendung diesen Filter benutzen und dem Anwender erlauben, die Eigenschaften des Filters zu ändern - vorausgesetzt sie bietet eine Möglichkeit dazu.
Manche Filter sind Freeware wie der AC3Filter, andere sind kommerziell, wieder andere sind Bestandteil von Windows (also sind direkt nach der Windows-Installation schon vorhanden).
DS-Filter installieren
Am einfachsten installiert man DS-Filter, indem man eine DVD-Player-Software installiert. Das Setup registriert die Filter dabei automatisch. Es geht aber auch von Hand mit dem Tool regsvr32, das Bestandteil von Windows ist:
regsvr32 /s mpgdec.ax // MPEG-Video-Decoder registrieren
Der Schalter /s für "silent” unterdrückt die Bildschirmausgabe "Der Filter wurde erfolgreich installiert" (die Filter haben alle die Endung "ax" oder "dll"). Unter anderem wird dabei der Filter in der Registry eingetragen, wo ihn andere Anwendungen finden können.
Am einfachsten registriert man Filter mit nur einem Doppelklick. Dazu verknüpft man die Endung "ax" mit dem Programm regsvr32.exe und zwar so: Rechtsklick auf den Filter und "Öffnen" wählen. Dann "Programm aus einer Liste auswählen" markieren, "OK", "Durchsuchen" und nach WindowsSystem32 wechseln. Dort die Datei regsvr32.exe suchen, doppelklicken und alles mit "OK" schließen. Danach wird eine ax-Datei einfach per Doppelklick registriert.
Das Deregistrieren von DS-Filtern erfolgt ebenfalls mit regsvr32 und dem u-Schalter. Viel mehr kann dieses kleine Tool auch nicht. Hier die möglichen Parameter:
Die Parameter des regsvr32-Befehls (Aufruf in eines DOS-Box)
Wenn man häufig die gleichen Filter (de)registriert, schreibt man sich kleine Batchdateien dafür.
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