How To: MPEG4-Codec 3ivx D4 4.5.1 konfigurieren

Single Pass - Average Bitrate

QP=1 liefert ein nahezu verlustfreies Bild, allerdings wird das Video dabei sehr groß. Für optimale Qualität empfiehlt 3ivx QP=2. Je kleiner die QP, desto besser wird das Bild aber auch umso größer. Große QP verschlechtern das Bild, dafür ist die Kompression besser.

In diesem Modus kann die endgültige Größe des Videos nicht vernünftig vorher gesagt werden, zudem ist es für Streaming ungeeignet, weil die Bitraten zu stark schwanken.

Hier versucht der Encoder eine bestimmte Bitrate einzuhalten, wodurch die endgültige Größe einigermaßen berechenbar wird. Die Bitrate wird mit dem Schieberegler vorgegeben und in kByte/s angegeben, wobei 1 kByte 1024 Byte entspricht und nicht 1000 wie bei anderen Encodern.

How To: MPEG4-Codec 3ivx D4 4.5.1 konfigurieren
Einstellen der Bitrate und der Quantisierungsparameter im Modus 1 Pass Average Bitrate
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Zur Berechnung der endgültigen Filmgröße gibt es bei 3ivx einen Bitratenrechner. Die Bildqualität wird wiederum durch die Quantisierung festgelegt, die aber hier zwischen einem Minimum und einem Maximum schwankt, in der Voreinstellung zwischen 2 und 22. Obwohl die Bitrate schwankt, ist dieser Modus für Streaming geeignet.

Single Pass - Constant Bitrate

Der Modus Constant Bitrate ist dem Average-Bitate-Modus sehr ähnlich. Es werden die gleichen Parameter eingestellt, jedoch hält der Encoder die Bitrate konstant. Dadurch häuft sich die Anzahl Frames mit schlechter Qualität und es werden sogar Frames verworfen falls nötig. Konstante Bitrate ist für Streaming wichtig, wo es weniger auf eine hohe Qualität des Bildes als mehr auf einen konstanten Datenfluss ankommt.

2-Pass-Encodings liefern bessere Qualität als 1-Pass-Encodings, weil der Encoder die Bitrate besser an das Bild anpassen kann. Szenen mit viel Bewegung erfordern zum Beispiel mehr Bitrate, wenn die Qualität hoch sein soll, als zum Beispiel Standbilder. Der Encoder untersucht das Material im ersten Durchgang auf den Bitratenbedarf einzelner Szenen und Bilder und verteilt im zweiten Durchgang die Bitrate entsprechend. Dabei hält er die endgültige Größe sehr exakt ein, weil ihm seit dem ersten Durchgang der gesamte Film bekannt ist (im Gegensatz zu 1-Pass-Encodings, wobei der Encoder nicht weiß, welche Bitrate in Zukunft noch gebraucht wird).