Im Test: Verspiegelter Sony HI-MD-Player MZ-RH10

An der Nabelschnur zum PC: Daten ja, Musik nein

Trotz der vielen Menüpunkte und den vielen Einstellungsmöglichkeiten ist die Bedienung des Players noch akzeptabel. Im Vergleich zum ebenfalls von uns getesteten Minidiscplayer MZ-NH700, ist sie sogar geradezu vorbildlich übersichtlich. Die Grundfunktionen wie Titelsprung oder Lautstärke lassen sich auch über die Fernbedienung regeln.

Kontakt zum Rechner nimmt der MZ-RH10 über ein normales USB-Kabel auf, was bei Sony nicht unbedingt immer eine Selbstverständlichkeit ist. Angeschlossen über diese Nabelschnur zum PC, wird der Player unter Windows XP ohne weitere Treiber als externes Laufwerk erkannt. Mit dem Übertagen von Daten kann also sofort, und auch an anderen Rechnern als dem heimischen Modell, begonnen werden. Die gespeicherten Dateien lassen sích zudem auf dem Display mit ihrem Namen anzeigen, was wahrlich eher die Ausnahme als die Regel ist.

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Nur jede Form von Musik lässt sich auf diesem Wege leider nicht übertragen, wenn sie später auch von der Minidisc wiedergegeben werden soll. Hier muß also doch wieder die Sony-Software SonicStage, diesmal in der "Version 3.0 für MD" herhalten, und auf dem PC installiert werden.

Sony MZ-RH10

Die Installation lief diesesmal glimpflich ab - kein Vergleich zu dem ein oder anderen bisherigen Sonicstage-Disaster. Völlig ohne Neustart und Abbrüche konnte die Software installiert werden.

Bei der Bedienung des Programmes geht dann aber doch nicht alles so reibungslos von der Hand. Gleich zu Anfang will die Software sich die gesamte gespeicherte Musik einverleiben. Stellt man sich dann je nach Gusto eine Liste der auf die Minidisc zu übertragenden Musikstücke zusammen, könnte dies zu einigen Problemen führen.