Im Test: Verspiegelter Sony HI-MD-Player MZ-RH10

Blasses Grün dank gelbem Planeten

Der Lieferumfang des rund 250 Euro teuren Players ist nahezu komplett. Neben einem austauschbaren Nickel-Metall-Hybrid-Akku liegt noch eine Stofftasche, ein USB-Kabel, eine Software-CD und ein Netzteil in der Verpackung. Als Bonus gehört zu dem Paket auch noch eine Kabelfernbedienung und ein separates Batteriefach. Dieses lässt sich mit einer AA-Batterie bestücken und seitlich an den Player zur Verlängerung der Laufzeit andocken - löblich, löblich. Umso unverständlicher ist es, dass weder eine normale Minidisc, und erst recht keine HI-MD zum ansonsten vorbildlichen Lieferumfang gehört.

Wie es sich für einen Minidisc-Player gehört, kann natürlich auch der Sony MZ-RH10 mit einem optischen Line-in-Eingang, sowie mit einem extra Mikrofon-Eingang aufwarten. Besonders der optische Line-In-Eingang ist nicht zu unterschätzen, ermöglicht er doch das nahezu verlustfreie Aufzeichen von externen Musikquellen.

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Ein kurzer Druck auf das Steuerrad reicht aus, und der Player erwacht aus dem Tiefschlaf. Das Display glimmt in einem recht blassen Grün, was aber hauptsächlich am vorhandenen Sonnenlicht in Kombination mit der spiegelnden Oberfläche liegen dürfte. Daher ist die Anzeige nicht immer einwandfrei ablesbar.

Sony MZ-RH10

Auf sechs Zeilen stellt der Sony-Kandidat Infos zum aktuellen Betriebszustand dar. Im recht übersichtlichen Menü findet man alles, was man bei normalen MP3-Playern auch zu schätzen weiß, und sogar noch ein wenig mehr.

So lassen sich etwa die Titelnamen direkt vom Gerät aus über eine virtuelle Tastatur ändern, einzelne Titel zusammenschneiden, trennen oder löschen. Nimmt man solche Änderungen vor, werden die Informationen zunächst in einem Zwischenspeicher abgelegt. Erst beim Ausschalten des Players werden die Änderungen auf Minidisc geschrieben, was teilweise sehr lange dauert. Gleich beim ersten Versuch die "Systemdateien neu zu schreiben" schmierte der Player zudem völlig ab.