Edler Minidisc-Player mit OLED-Display im Test
Im Test: Verspiegelter Sony HI-MD-Player MZ-RH10
Minidisc-Player sind ihren Kollegen mit Flash-Speicher oder mit Festplatte in vielen Punkten eine Nasenlänge voraus. Sonys MZ-RH10 zum Beispiel kann mit den ein Gigabyte großen HI-MDs umgehen. Für kleines Geld kann man so gigabyteweise Speicher nachkaufen, und Daten und Musik überall mit hin nehmen. Dafür muss man aber auch mit ein paar Abstrichen leben. Netzwelt.de sagt Ihnen welche das im Falle des MZ-RH10 genau sind.

Inhaltsverzeichnis
- 1Der Daumen als Steuermann
- 2Blasses Grün dank gelbem Planeten
- 3An der Nabelschnur zum PC: Daten ja, Musik nein
- 4Starke Seite der Minidisc: Guter Klang, nahe am Original
- 5Fazit
Gleißendes Licht: Wer den Minidisc-Player zum ersten Mal aus dem Schaumstoff blättert, wird erst einmal kräftig geblendet. Die silber verspiegelte Oberfläche taugt notfalls auch als Ersatz für einen normalen Spiegel. Allerdings macht der schöne Schein nicht den kratzfestesten Eindruck; bereits vor dem ersten Einschalten sind schon die ersten tiefen Spuren zu sehen.
Der Daumen als Steuermann
Auffälligstes Bedienelement ist ein daumengroßes Steuerrad, welches von zwei weiteren Hardwaretasten eingerahmt wird, und aus der topfebenen Fläche wie ein Fisch auf ruhiger See herausragt. Darüber sitzen noch fünf weitere Drücker, darunter eine extra Taste zum Suchen von gespeicherten Inhalten.
Links oben thront ein circa 3,0 x 2,5 Zentimeter großes Display. Im Falle des MZ-RH10 kommt erstmals bei einem Minidisc-Player aus dem Hause Sony eine grün leuchtende OLED-Anzeige zum Einsatz. Seitlich gibt es noch den obligatorischen, mechanischen Schieber zum Auswurf der Minidiscs.
Wird dieser betätigt, klappt die obere Gehäusehälfte nach ob hin weg, und gibt den Blick in das Innenleben des Players frei. Insgesamt hinterlässt der MZ bis auf die bereits erwähnten Kratzer einen gut verarbeiteten, und hochwertigen Eindruck.
