Weiterempfehlen   Leserbrief
11.06.2005
Druckversion
powered by

Von VHS auf DVD

Anleitung: Analoges Capturing

Burkhard Müller

Anleitung: Analoges Capturing

VHS ist out, DVD ist in. Was macht man nun mit seinen VHS-Bändern? Am besten auf DVD - egal ob DivX, SVCD oder echte DVD - das geht alles und sogar mit kostenlosen Tools. Der Clou dabei: Die Kopien werden deutlich besser als die Originale! Alles, was man dazu braucht, ist eine billige analoge TV-Karte und ein wenig Hirnschmalz. Alles weitere erklärt dieser Artikel.

Welche TV-Karte ist gut?

Eigentlich ist es ziemlich egal, welche TV-Karte man einsetzt. Meine ist zum Beispiel eine WinTV von Hauppauge aus dem Jahr 1999 und die Qualität der Aufnahmen ist sehr zufriedenstellend. Wichtig ist die Unterstützung des Chips durch die eingesetzte Software. Das hier verwendete VirtualDubMod und seine diversen Varianten unterstützen die Booktree-Chips sehr gut, deshalb empfehle ich Karten mit diesen Chips. Es gibt auch gute Treiber für andere Chips zum Beispiel für die von Philips, das muss man ausprobieren (mangels solcher Karten kann ich dazu nichts sagen).

Die Treiber sind ziemlich egal, deswegen kann man auch eine alte Karte verwenden, die vom Hersteller nicht mehr gepflegt wird. Wichtig ist, dass ein WDM-Treiber installiert wird - der funktioniert mit allen Windows-Versionen (die WDM unterstützen).
Selbst für die alten WinTV-Karten gibt es WDM-Treiber für XP, die sehr gut funktionieren. Tauchen Schwierigkeiten mit dem Treiber auf, dann sollte man alternativ den WDM-Treiber für TV-Karten von Eduardo Jose Tagle verwenden, der läuft bei mir sehr gut.

Der Treiber ist zum Beispiel dafür zuständig, welche Auflösungen für die Aufnahme zur Verfügung stehen und ob zum Beispiel bei TV überhaupt Sender ausgewählt werden können.

Videorekorder an PC anschließen

Je nach Hardware gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich beschreibe hier mal meinen Aufbau: Aus dem Videorekorder führt ein voll beschaltetes Scart-Kabel. Das verfügt auf der anderen Seite (außer über einen Scartstecker) auch über Cinch-Stecker für Stereo links und rechts, die per Adapter in den Line-In-Eingang (Line ist immer Audio) der TV-Karte geführt werden. Zusätzlich enthält das Scartkabel Cinch-Stecker für Video-In und Video-Out. Video-Out wird mit dem Video-In-Eingang der TV-Karte verbunden (im Bild links unten das gelbe Kabel). Nun sollte ein Bild kommen, nur der Ton fehlt noch. Dazu verbindet man mit einem Kabel, das beidseitig kleine Stereo-Klinkenstecker besitzt, den Line-Out der TV-Karte mit dem Line-In der Soundkarte. So sieht das aus:



Bild verkleinernBild vergrößern

Die Anschlussbelegung von TV- und Soundkarte

TV-In ist das Antennenkabel für den TV-Empfang, das hier nicht gebraucht wird und nur zuguckt. Sollten Bildstörungen auftreten, kann dieses Kabel daran schuld sein, dann einfach abziehen.

Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare

1 | 2 | 3 | 4 | weiter »


Mehr über: Software, Videosoftware, Tutorial, Videos erstellen

Links zum Artikel

Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen


News Flash, am 04.12.2008 22:16

Anleitung: Analoges Capturing

Was sagen Sie dazu?



Diesen Artikel verlinken
HTML-Code

Code zum Einbinden in ein Forum

Kopieren Sie den Code und fügen Sie diesen auf der gewünschte Seite ein

Creative Commons License Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

Kurzfilme

Kurzfilme

Jede Woche neu! Die interessantesten, kostenlosen Videos im Internet.

DVB-T - Überall-Fernsehen

Über die Zimmerantenne alle Programme empfangen? Das bleibt wohl vorerst ein Wunschtraum. Was wo möglich ist, erfahren Sie im DVB-T-Special auf netzwelt.

Filme aus dem Netz

Kurzfilme

Auf YouTube und Co. werden täglich hunderte Millionen Videos angeschaut. Wo finde ich die meisten Clips? Kann schnell eigene Videos veröffentlichen? Und was taugen Video on Demand Dienste?

Videosoftware-Anleitungen

Für Sie ist DivX etwas zum Essen und AVI ein Rockstar? Wunderbar! Hier finden Sie Begriffserklärung und Hilfe zu Codecs, Formate und Software.

Filesharing

Kurzfilme

BitTorrent, Kazaa, eMule! Die Krise der Medienindustrie hat verschiedene Namen.

Heimkino

DVD, Popcorn, Beamer, Leinwand! Fertig ist das perfekte Heimkino-Vergnügen.

akuma.de - Unser Musikdienst

akuma.de - Das digitale Kaufhaus für Musik

Service-Angebote der netzwelt

Werbung


nach oben
Aktuell
Überblick: Mini-Beamer für die Hosentasche
Blu-ray: 400 Gigabyte auf einer Scheibe
YouTube: Internet-Casting für Online-Orchester
Video on Demand
Video-on-Demand-FAQ
Apple iTunes
Amazon unbox
Videodienste im Vergleich
Internetfernsehen
So umgehen Sie Ländersperren
Hulu in Deutschland empfangen
Alternativen zu PPLive
Bundesliga kostenlos übers Internet
DVB, YouTube und andere Specials
DVB-T Senderempfangsliste
YouTube und Co im Test
Videosoftware-Anleitungen
YouTube Downloader

Dicke DSL-Leitungen haben den Videos im Netz zum Durchbruch verholfen. YouTube und Co. erreichen zig Millionen Nutzer im Monat und regen zu einer neuen Mitmach-Video-Gesellschaft an. Deshalb haben Themen wie YouTube Download, Video on Demand, Internetfernsehen, IPTV und Co einen festen Platz auf netzwelt.

RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © 2008 by netzwelt.de - Anleitung: Analoges Capturing - Von VHS auf DVD
H2 media factory GmbH Impressum | Presse | Kooperationen | Werbung | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Jobs