Leise Athlon-64-Kühler im Test: Silentmaxx CoolFlow Pro vs. Verax Quattro

Ein Kilogramm Kupfer: Silentmaxx CoolFlow Pro Vario

Zunächst verschrauben wir die mitgelieferten Abstandshalter per Hand fest mit dem Mainboard. Danach setzen wir den eigentlichen Kühler vorsichtig auf, um den Prozessor nicht zu beschädigen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Halterung in der vorgefertigen Auflagevorrichtung liegt. Anschließend ziehen wir die goldenen Rändelmuttern fest - was uns abermals ganz ohne Werkzeug gelingt.

Nur für die abschließenden Handgriffe müssen wir den Schraubenzieher doch noch zur Hand nehmen. Dabei wird eine mit zwei Lüftern bestückte Haube so auf den Kühler gesetzt, dass sich ein Lüfter darunter und einer auf der den Laufwerken zugewandten Seite befindet. Jetzt nur noch die vier Blechschrauben eindrehen und den Stecker-Adapter mit dem Mainboard verbinden, fertig. Danach kann die Platine wieder zurück in den Rechner.

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Profis werden mit dem Einbau keine Probleme habe. Dem Laien hilft eine leicht verständliche Einbauanleitung weiter. Leider fallen Schrift und Bilder recht klein aus, da sie sich dicht auf einer einzigen DIN-A4-Seite drängen. Diese wirkt zudem wie frisch aus dem Schwarz-Weiß-Kopierer.

Es begann im Hinterhof einer Apotheke - und noch immer sind die Kühlungsexperten von Silentmaxx in der waldgesäumten Voreifel-Kleinstadt Rheinbach beheimatet. Mittlerweile ist man jedoch in repräsentativere Räumlichkeiten im dortigen Gewerbegebiet umgezogen. Mit seinem Kampfgewicht von 1,02 Kilogramm bringt der "SM CoolFlow Pro Vario" satte 200 Gramm mehr auf die Waage als sein Konkurrent aus dem Schwarzwald. Der verwendete Kühlkörper macht mit einer Baugröße 112x96x120 Millimetern einen kaum weniger ausladenden Eindruck.

Silentmaxx CoolFlow Pro Vario vs. Verax Quattro


Dass er dennoch weniger Platz beansprucht, ist der Verwendung eines einzigen Lüfters zuzuschreiben. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein temperaturgeregeltes Modell, allerdings mit geringeren Drehzahl-Reserven. Das Spektrum reicht hier von 1.600 bis 2.600 Touren pro Minute. Im Gegensatz zu Verax stellt Silentmaxx diesen aber nicht selbst her, sondern greift auf einen "NGM"-Lüfter von Papst im 80-Millimeter-Format zurück.

Im Lieferumfang ist sowohl Befestigungsmaterial für den AMD Athlon 64, als auch für Intels Pentium-4-Prozessoren enthalten, während der Verax Quattro entweder nur für AMD- oder Intel-CPUs ausgeliefert wird. Auch Silentmaxx liefert die für die Verbindung zwischen CPU und Kühler essentielle Wärmeleitpaste mit. Im Gegensatz zu Verax setzen die Rheinbacher jedoch auf kupferhaltiges und leitfähigeres Material.

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