Zwei Mal sechs Heatpipes im Vergleich
Leise Athlon-64-Kühler im Test: Silentmaxx CoolFlow Pro vs. Verax Quattro
Schön, dass Prozessoren immer schneller werden. Hässlich aber, dass auch Wärme und Stromhunger stetig steigen. Damit erhöht sich neben den Anforderungen an die Kühlung leider meist auch der Geräuschpegel. Doch zum Glück gibt es Hersteller, die sich mit viel Elan für leise PCs und gleichzeitigen Stressabbau einsetzen. Verax und Silentmaxx sind zwei echte Veteranen auf diesem Gebiet und haben fast zur selben Zeit neue CPU-Kühler auf den Markt gebracht - den Quattro und den SM-CoolFlow Pro.
Inhaltsverzeichnis
- 1Doppellüfter und 820 Gramm Kampfgewicht: Verax Quattro A
- 2Ein Kilogramm Kupfer: Silentmaxx CoolFlow Pro Vario
- 3So testen wir
- 4Zwei gegen einen: Unfair oder übertrieben?
- 5Abgekupfert
- 6Knapp am Doppelsieg vorbei
Beide Kontrahenten spielen mit ihren knapp 70 Euro in der gleichen, hohen Preisliga. Eine weitere Gemeinsamkeit sind jeweils sechs "Heatpipes" an der Zahl. Dabei handelt es sich um mit einer wärmeleitenden Flüssigkeit gefüllte Kupferröhrchen, welche für den Transport der Hitze innerhalb der Kühlrippen ("Fins") sorgen. In beiden Fällen handelt es sich um regelrechte Klötze, die nicht nur besonders groß und schwer aussehen, sondern es auch wirklich sind.
Doppellüfter und 820 Gramm Kampfgewicht: Verax Quattro A
Mitten aus dem schönen Schwarzwald, genauer gesagt aus Villingen-Schwenningen, kommt unser erster Testkandidat. Der "Quattro" vom Ventilatoren-Produzent Verax lebt mit Maßen von 111x122x125 Millimetern auf sehr großem Fuß. Eine seiner Besonderheiten besteht darin, dass er gleich mit zwei im 90-Grad-Winkel angeordneten Lüftern ausgestattet ist. Anderen Herstellern genügt hier sonst ein einziger Rotor.
Silentmaxx CoolFlow Pro Vario vs. Verax Quattro
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Da für unser leises Duell ein Athlon-64-Prozessor gerade stehen muss, wählten wir das Modell mit einem "A" für AMD in der Bezeichnung. Bei den Lüftern handelt es sich um zwei temperaturgeregelte Exemplare mit der gängigen Kantenlänge von acht Zentimetern. Die stärker gebogenen Schaufelblätter gegenüber denen eines gewöhnlichen Modells hier sollen einer geräuschoptimierten Luftströmung dienen.
Erst bei einer hohen Drehzahl von 4.200 Umdrehungen pro Minute geht dem aktiven Duo die Puste aus. Im Lieferumfang ist unter anderem ein Mainboard-Stecker inbegriffen, welcher die Anschlüsse der beiden Lüfter zusammenführt. Doch wenn die Hauptplatine dementsprechend ausgestattet ist, lassen sie sich auch getrennt voneinander anschließen und steuern.
Damit das 820 Gramm schwere Geschütz genügend Halt bekommt, muss zur Installation ein Befestigungsclip herhalten, der auf der dem Mainboard zugewandten Seite mit schützendem Schaumgummi versehen ist. Es führt also kein Weg am Ausbau des selben vorbei. Bevor wir den Kühlkörper montieren, bestreichen wir die CPU mit einer hauchdünnen Schicht Wärmeleitpaste.






