Was bringt ein halbes Gigabyte beim Spielen?
Test: Sapphire Radeon X800 XL mit 512 Megabyte Grafikspeicher
Grafikkarten
Kurz vor High-End: ATis noch recht junger Grafikchip Radeon X800 XL ist etwas für Menschen, die gerne spielen, nicht jeden Cent umdrehen müssen, aber trotzdem auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Wir glauben sogar, dass sich dieser, wie jüngst Nvidias GeForce 6600 GT, zu einem richtigen Verkaufsschlager entwickeln könnte. Verkaufen will Sapphire auch eine besonders üppig ausgestattete Variante des 3D-Beschleunigers, die mit gut und gerne 100 Euro mehr zu Buche schlägt.
Zum Prahlen taugt ein halbes Gigabyte Grafikspeicher allemal, doch welche Vorteile bringt die Verdopplung von 256 Megabyte wirklich? Netzwelt.de macht den Praxistest. Zunächst sehen wir uns die technischen Daten des ATi Radeon X800 XL einmal näher an: wie die bereits von uns getestete Radeon X800 XL Ultimate, verfügt auch das Sapphire-Modell mit 512 Megabyte über 16 Pixel-Pipelines sowie eine 256 Bit breite Speicherschnittstelle. Die Anbindung erfolgt auch hier mit dem AGP-Nachfolger PCI Express x16.
Lieber gleich zur High-End-Karte greifen?
Während eine gewöhnliche Grafikkarte mit Radeon X800 XL ab einem Straßenpreis von etwa 280 Euro den Besitzer wechselt, muss man beim 512-Megabyte-Modell mit satten 380 Euro rechnen. Dabei belaufen sich die Taktraten für GPU und Speicher auf 400 und 490 Megahertz. Für zehn bis 20 Euro mehr finden sich jedoch schon flotter getaktete Grafikkarten mit ATi Radeon X800 XT oder X850 XT in den Regalen diverser Online-Shops. Um zu entscheiden, was die günstigere Alternative ist, müssen wir jedoch erst die Testergebnisse abwarten.
Sapphire Radeon X800 XL 512MB
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Wer viel Geld für eine Grafikkarte ausgibt, kann auch viel Zubehör erwarten. Neben zwei DVI-Ausgängen und einem S-Video-Anschluss kann die Sapphire X800 XL 512MB mit reichlich Kabelsalat aufwarten: im Lieferumfang sind Kabel für S-Video, Cinch, Composite, YPrPb/AV und Strom vom Netzteil enthalten. Hinzu kommt noch der obligatorische DVI-VGA-Adapter, der für Röhren- oder analog angesteuerte Flachbildschirme nötig ist.
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