Oder: Access-Point v.s. WLAN-Router
Ein Access-Point im Test: Der Zyxel G-560
Netzwerk
Das Menü: Übersicht in Schwarz-Weiss
Ebenso wie schon die Kurzanleitung bietet das Menü sieben Sprachen zur Auswahl - das ist richtig ordentlich wenn man bedenkt, dass andere Geräte neben Deutsch höchstens mal Englisch bieten. Leider merkt der Router sich die Spracheinstellung aber nur bis zum nächsten Logout.
Die im Vergleich zu einem Router wenigen Funktionen sind alle leicht zu finden, hat man die grauen, horizontal angeordneten Schaltflächen der Untermenüs einmal als solche erkannt. Ansonsten ist das Menü mit reinem Text auch recht einfach gehalten; die Online-Hilfe im eigenen Fenster ist in jedem Untermenü über das Fragezeichen oben rechts zu erreichen.
Schnelle Unterstützung
Einen Setup-Assistenten bietet der G-560 ebenfalls: Dieser fragt IP-Adresse, Netzwerkname (SSID), Sendekanal und Verschlüsselung ab. Damit sind zwar nicht alle Barrieren genutzt (der MAC-Filter bleibt der manuellen Einstellung vorbehalten), doch die erste WLAN-Sicherheitsstufe ist mit der WEP- oder WPA-PSK-Verschlüsselung erreicht. Zusammen mit der sofortigen Aufforderung nach einem neuen Zugangskennwort sind die vom Gerät vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen ausreichend.
Weiterhin steht dem G-560 eine Sicherheitsfunktion zur Seite, die sich OTIST schimpft - das steht für "One-Touch Intelligent Security Technology". OTIST hilft zwar nicht, ein offenes WLAN vor unberechtigter Nutzung zu schützen, weißt dem Client aber einen WPA-PSK-Schlüssel zu, damit die Verbindung nicht abgehört werden kann. Voraussetzung ist allerdings, dass der Client ebenfalls OTIST unterstützt. Bislang tut das nur eine Handvoll anderer Zyxel-Geräte.
Noch mehr Sicherheit?
Auf den Access-Point G-560 können höchstens 32 Clients gleichzeitig zugreifen. Unterhalb davon lässt sich der Zugriff auf eine beliebige Zahl von Stationen beschränken. Darf beispielsweise nur ein Client zugreifen, hat ein WLAN-Angreifer es noch schwerer, wenn dieser Client bereits den freien Port belegt. Eine Firewall zum Schutz vor Angriffen aus dem Web hat der G-560 nicht - diese Aufgabe muss der vorgeschaltete Router übernehmen.
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