Desktop-Firewalls: Warum jeder eine haben sollte

Desktop-Firewalls: Warum jeder eine haben sollte

Da macht eine Firewall dann schon mehr Sinn. Sie verbietet zunächst allen Programmen, eine Verbindung mit dem Internet herzustellen, auch wenn der Computer an sich, bereits mit dem Netz verbunden ist. Wählt eine Software eine Internetadresse an, lässt die Firewall eine Meldung auf dem Bildschirm erscheinen. Hier wählt man dann an, ob das betreffende Programm das Internet nutzen darf, oder nicht.

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Software, wie etwa Microsoft Word, die eigentlich nicht für den Internetgebrauch vorgesehen ist, kann man generell das Internet verbieten. Die erwähnte Meldung wird dann nicht mehr angezeigt, um den Nutzer nicht jedesmal zu stören. Statt dessen wird dem Programm der Zugang bei jedem Versuch automatisch verboten.

Auch wenn viele Viren und Angriffsprogramme die Firewall überlisten können, sei zu einer Firewall geraten. Es gibt schließlich genug Programme, die mit einer Firewall geblockt werden können. Außerdem sind Hackeratacken auf einzelne private Computer seltener, als Angriffe auf Firmenrechner.

Die werden deshalb auch nicht mit einer Desktop-Firewall geschützt. Statt dessen verwenden Firmen hier komplette Computer, die nur darauf ausgerichtet wurden, als Firewall zu fungieren und allen übrigen Rechnern vorgeschaltet sind. Desktop-Firewalls bieten im Gegensatz dazu einen Schutz gegen gewöhnliche und automatische Versuche von Programmen, sich ungefragt per Internet zu verbinden. Die Sicherheit wird also sehr wohl erhöht.