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28.05.2005
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Leistungsfähiger Komplettrechner ohne Lüfter

Hush E3 MCE im Test: Der wahre Wohnzimmer-PC

Benjamin Schnitzler

Mit der Herstellung eines "Wohnzimmer-PCs", der neben Sofa und Hi-Fi-Anlage eine unauffällige Figur abgibt, tut sich so mancher Computerproduzent schwer. Meist hapert es an der Geräuschkulisse. Denn wer will sich die gemütliche Atmosphäre schon durch lärmende Lüfter versauen lassen? Hush beschreitet mit dem neuen und vollkommen lüfterlosen E3 MCE einen anderen Weg - den eines passiven Kühlkonzepts.

Passiv bedeutet hier nichts anderes, als dass zur Kühlung keine aktiven, beziehungsweise mechanischen Bauteile verwendet werden. So entfallen nicht bloß die schlimmsten Lärmquellen, sondern auch das Entstauben sowie der Verschleiß derselben. Wir nehmen das High-End-Modell mit einem 64-Bit-Prozessor von AMD und einer schnellen Grafikkarte unter die Hardware-Lupe. Ob der Hush E3 MCE das Zeug zu einem richtigen Wohnzimmer-PC hat, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Flachmann in Hi-Fi-Optik

Schon das Äußere des Passiv-PCs macht seine Ambitionen deutlich: er ist kaum größer als eine handelsübliche Komponente für die Hi-Fi-Regale audiophil veranlagter Zeitgenossen. Mit seiner Höhe von knapp zehn Zentimetern stapelt er zwar nicht ganz so hoch wie ein hochkarätiger A/V-Receiver, wiegt mit seinen 15 Kilogramm aber mindestens genauso viel. In der uns vorliegenden Anthrazit-Farbgebung macht der E3 MCE leider einen etwas biederen Eindruck. Doch wer ihn als Endkunde ordert, erhält laut Hush eine schickere Abdeckung aus eloxiertem Aluminium.

Hush E3-MCE

  • Hush E3-MCE
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Links und rechts starren massive Kühlrippen aus dem Gehäuse, mit denen der Tester gleich nach dem Auspacken schmerzhafte Bekanntschaft macht. Steht der E3 MCE erst einmal an seinem Platz und lässt man die nötige Vorsicht walten, hält sich die Verletzungsgefahr jedoch in vertretbaren Grenzen. Wer ganz sicher gehen will, wählt das Hi-Fi-Regal als Standort. Dann dürfte keine Gefahr mehr vom Gehäuserand ausgehen. Allerdings sollte man den 28 Luftlöchern und 56 Kühlrippen dort genug Raum zum Atmen lassen, da eine Passivkühlung nur bei ausreichender Umgebungsluft funktionieren kann.

Alternative für Spielkonsole, Hi-Fi-Anlage, DVD-Player und Videorekorder

Mit halben Sachen gibt sich Hush beim E3 MCE nicht zufrieden. Bei einem Preis von knapp 3.400 Euro für die vorliegende Konfiguration würden wir aber auch nicht weniger erwarten. Um Playstation, Gamecube oder Xbox den Platz streitig zu machen, verfügt der E3 MCE über eine Grafikkarte mit ATis DirectX-9-Chip Radeon X800 Pro. Zusammen mit 256 Megabyte DDR3-Speicher sollte der potentielle Wohnzimmer-PC damit selbst anspruchsvollen Spieletiteln wie Half-Life 2 und Doom 3 gewachsen sein.


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News Flash, am 04.12.2008 23:14

Hush E3 MCE im Test: Der wahre Wohnzimmer-PC

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