Kanadier entwicklen Datenrettungstechnik

MP3-Hardware: Datenrettung für iPod

Stellen sie sich vor, sie haben mühevoll ihre gesamte CD- und Platten-Sammlung ins MP3-Format umgewandelt und auf ihrem iPod gespeichert. Versehentlich fällt ihnen das Gerät herunter - und die aufwendig erstellte Musiksammlung ist dahin.

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Die kanadische Firma CBL Data Recovery Technologies hat laut pressetext.de für diesen und andere Fälle ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Daten einer defekten iPod-Festplatte wieder herstellen lassen. Dabei ist es egal, ob es sich um Musik- oder andere Arten von Daten handelt.

Bei der Methode zur Datenrettung wird laut CBL Data Recovery Technologies nicht die Herstellergarantie des iPods beeinträchtigt. In rund 85 Prozenzt aller Fälle können die Daten eines defekten iPods gerettet werden.

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Teure Datenrettung

Ursachen für eine nicht mehr funktionierende Festplatte auf Apples Player sind vor allem defekte Hardware nach einem Sturz (65 Prozent). Die Software des Gerätes ist in 25 Prozent aller Fälle die Fehlerquelle. Bei den restlichen Fällen gehen die Daten aufgrund defekter Speichersektoren verloren.

CBL erwartet in nächster Zeit einen steigenden Bedarf für den Datenrettungsdienst. Alleine im letzten Weihnachtsgeschäft konnte Apple rund 4,5 Millionen iPods verkaufen. Geht ein Gerät kaputt wird im ersten Schritt geprüft, ob sich die Daten überhaupt wieder herstellen lassen. Ist dies der Fall wird es teuer: 250 bis 400 Dollar wollen die Kanadier für die Datenrettungsaktion. Man sollte sich also genau überlegen, ob man nicht doch lieber seine CDs noch einmal enkodiert...

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