Problem Kinder und Internet: Wie man Sex und Gewalt ausfiltert

Zielgruppe: Anfänger

Neben dem Web- und Chatfilter verfügt Cyber Patrol auch über eine Sperrfunktion für Programme. Die kann man auch zeitlich begrenzen und so zum Beispiel Computerspiele zur Hausaufgabenzeit blockieren. Fragwürdige Newsgroups können auch gesperrt werden. Bei den Chatprogramme ICQ, AIM, Yahoo Messenger und IRC können außerdem die eintreffenden Nachrichten ausgefiltert werden. Bislang ist das die einzige Möglichkeit, ansatzweise gegen Spim vorzugehen.

Trotz allem ist man mit Cyber Patrol besser beraten, als mit der Freeware Outpost. Ein deutlicher Qualitätsunterschied ist trotz Fehlern, englischer Sprache und Ungenauigkeiten zu bemerken.

Cyber-Patrol-Warnung bei einer geblockten Seite

Werbung

Es hängt natürlich auch vom Alter der Kinder ab, wie stark die Schutzmechanismen beansprucht werden. Für Kinder, die an das Internet herangeführt werden sollen, ist Cyber Patrol auf jeden Fall zu empfehlen. Denn der unbeabsichtigte Aufruf jugendgefährdender Seiten wird mit der Software erfolgreich verhindert.

Für ältere Kinder, die auch schonmal die Neugier nach illegalen Seiten packen kann, muss man die Lücken mit der Eingabe eigener Wörter in den Filter weitest möglich schließen. Denn diese Kinder suchen natürlich nach den Grenzen des Systems. Besitzen Sie zudem Profikenntnisse, kommt die Schutzsoftware dagegen natürlich nicht an.

Für Grundschulkinder reicht die Software aber allemal. Die fünfminütige Abwesenheit der Eltern während des Besuchs auf der Diddl-Fanpage seines Vertrauens, sollte das Kind mit der Software Cyber Patrol auf jeden Fall schadlos überstehen. Abgesehen von der kleinen Gehirnwäsche, die einen Großteil der Fanartikel auf dem nächsten Wunschzettel auftauchen lässt. Aber sind sie ja schon aus dem Fernsehen gewöhnt.

Links zum Thema