Zwei mögliche Kindersicherungen im Test
Problem Kinder und Internet: Wie man Sex und Gewalt ausfiltert
Um das eigene Kind angemessen zu fördern, sollte natürlich auch der Internetgebrauch nicht außen vor bleiben. Denn es wäre weltfremd, das neue Medium dem Nachwuchs verbieten zu wollen oder zu denken, es zu können. Denn aus Fernsehen und Schule wissen die Kleinen schon längst, dass Internet mindestens genauso cool ist, wie Handy, Pokemon und Yu-Gi-Oh.
Inhaltsverzeichnis
- 1Contentfilter helfen
- 2So filtert man mit Outpost
- 3Der Filter ist ungenau
- 4Kostenloser Notbehelf
- 5Umfangreiche Kontrollfunktionen
- 6Freigaben sind auch ungenau
- 7Zielgruppe: Anfänger
Doch das Netz bietet nicht nur viele Informationen, Fanseiten und Kaufanreize. Anders als im Fernsehen gibt es auch unendlich viel Müll - und zwar breitbandig, unzensiert und rund um die Uhr. Oft muss man noch nicht einmal Sex und Gewalt suchen, um sie auf den Schirm zu kriegen. Natürlich möchte man den Kindern diese Seiten des Weltgeschehens ersparen.
Gleichzeitig kann man auch nicht immer kontrollieren, wann was angesurft wird. Nach nur fünf minütiger Abwesenheit ist das Kind schon locker 90 Mausklicks weiter. Auch ohne böse Absicht können Seiten, Werbeanzeigen und Photos auf den Schirm kommen, die wirklich nichts für Kinder sind. Das Spätabendprogramm im Fernsehen - eine Lachnummer dagegen.
Contentfilter helfen
Technische Möglichkeiten, bestimmte Inhalte automatisch zu sperren, wären hier eine Hilfe. Die gibt es mittlerweile, auch wenn die so genannten Contentfilter nie hundert prozentig arbeiten. Mittels solcher Software können Webseiten, auf denen bestimmte Wörter vorkommen, gesperrt werden. Dabei werden auch die Internetadressen an sich überprüft.
Solche Filterungen können nie ganz genau sein, weil es nun mal doppeldeutige Wörter gibt und gewisse Details auch umschrieben werden können. Eine Hilfe sind solche Filter trotzdem, denn etwa auf Provokation ausgerichtete Werbung wird effektiv abgefangen.

