WLAN-Router im Test: Der Zyxel Prestige 660HW
WLAN-Router im Test: Der Zyxel Prestige 660HW
Schnell und gut gefunkt
In Sachen Reichweite und Geschwindigkeit überzeugt der Access-Point des P660HW: Im Vergleich mit der Reichweite des RangeMax-Routers von Netgear steht unser Prestige innerhalb eines Gebäudes in nichts nach. Die Geschwindigkeit stimmt auch, wenn spezielle 802.11g+ - Geräte zum Einsatz kommen. Dann wirbt der P660HW auch mit 100 Megabit pro Sekunde, die sich real jedoch auch an den 43 Mbit/s vergleichbarer Geräte orientieren werden.
Trumpft der P660HW noch im WLAN gegenüber einfachen 802.11g-Routern, muss er sich im Speedtest einem älteren Teledat-Modem an der gleichen 1000er-DSL-Leitung unterordnen. Durchschnittlich 3,5 Kilobyte pro Sekunde ist das Modem im Up- als auch im Downstream schneller.
Altersvorsorge
Damit ein älterer Router nicht so schnell zum Elektronikschrott wird, hat Zyxel vorgesorgt: ADSL2+-Kompatibilität und Bandbreitenmanagement (QoS) auch für Voice-over-IP mittels SIP-Protokoll sollten den P660HW bei seinem Erscheinen im Mai 2004 für die Zukunft rüsten. Das war eine gute Entscheidung - allerdings verdient das Bandbreitenmanagement auch ein eigenes Kapitel im Handbuch, denn für die wenigen Einträgen in der Online-Hilfe ist dessen Aufbau zu kompliziert.
Für den Prestige 660HW spricht inzwischen auch der Preis. Sollte das Gerät zu Beginn 249 Euro kosten, hat Zyxel die Preisempfehlung im April 05 auf 139 Euro herabgesetzt. Mancher Online-Shop unterbietet das noch einmal um bis zu 20 Euro. Unter Wert verkaufte auch Tiscali den Router nicht lange: Als subventionierte Hardware kostete der P660HW zuerst knappe 30 Euro, zeitweise gab es ihn für DSL-Einsteiger umsonst, dann waren es wieder 20 Euro.
