Potential trotz Kampfpreis
Yahoo Music Unlimited: Der Herausforderer
Janko Röttgers
Als Yahoo im Mai sein neues Online-Musikangebot vorstellte, schreckte die Branche zusammen. Der Grund: Yahoo bot mobile Downloads im Abo für fünf bis sieben Dollar pro Monat an. Die Konkurrenz verlangt dafür mehr als doppelt so viel Geld. Doch ist billig auch gut?
Die meisten Schlagzeilen machte Yahoo Music Unlimited tatsächlich mit seinem Niedrigpreis-Angebot. Sieben Dollar kostet das Abo-Paket bei monatlicher Vertragslaufzeit. Wer sich für ein Jahr an Yahoo bindet, zahlt sogar nur knapp fünf Dollar pro Monat.
Das Angebot ist gekoppelt an die Yahoo Music Engine - ein neues Jukebox-Programm, das iTunes & Co. Konkurrenz machen will. Die Software das Umwandeln von Audio-CDs in MP3- und Ogg-Dateien an. Im Gegensatz zu iTunes sind dabei auch Bitraten von bis zu 320 kbps möglich.
Musik ohne Limit
Unlimited heißt für Yahoo: Unbegrenzten Zugriff auf mehr als eine Millionen Songs, die als Stream und Download übertragen werden können. Yahoo bedient sich für seinen Musik-Katalog bei Musicnet. Wer einen Windows Media DRM-fähigen MP3-Player sein eigen nennt, kann die Tracks auch auf diesen übertragen. Streams gibt es mit branchenüblichen 128 kbps, Downloads dagegen als hochwertige 192 kbps-Dateien - ein Novum, dem andere Anbieter früher oder später folgen könnten.
Yahoo Music Unlimited
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