Zukunftsforscher gibt Einblick in die kommenden 50 Jahre
Mobile Computing: Vergeßlich? Lagern Sie Ihr Gehirn auf Festplatte aus
Schenkt man Ian Pearson, einem der führenden englischen Zukunftsforscher Glauben, wird es ab dem Jahr 2050 möglich sein, sein Gehirn vollständig auf einer Festplatte abzuspeichern.
Zwar wird diese Möglichkeit vorerst nur einer reichen Oberschicht vorbehalten sein. Ein paar Jahre später sollten dann aber alle Menschen diese Art von Datensicherung nutzen können. Klingt irgendwie komisch? Der Forscher des britischen Telefongiganten BT gab in einem Interview mit dem Observer aber noch weitere Geheimnisse unseres zukünftigen Lebens preis.

So werden Computersysteme immer mehr menschliche Emotionen erlernen. Software für Flugzeuge etwa werden so viel Angst vor einem möglichen Absturz oder einer Kollision haben, dass sie alles nur erdenkliche anstellt, um solch eine Katastrophe zu vermeiden.
Alles hochgerechnet
Die kühnen Behauptungen des Forschers beruhen laut dem Interview auf nacktem Zahlenwerk. Nimmt man die rasante Entwicklung heutiger Computertechnologie zugrunde, und rechnet diese auf die kommenden Jahre hoch, komme man zwangsweise zu solchen Ergebnissen.
"Wir meinen das durchaus ernst. Betrachten Sie doch die derzeitige Entwicklung: 45 Jahre Fortschritt in der IT-Branche sind eine verdammt lange Zeit", so Pearson in dem Observer-Interview. Noch ein Beispiel: Im Vergleich zur Playstation 2 ist die bald auf den Markt kommende PS3 etwa 35 Mal so leistungsfähig. Vor zehn Jahren noch wäre solch eine Konsole der absolute Über-Computer gewesen. Vielleicht wird die Leistung der Playstation 5 dann mit der unseres Gehirns vergleichbar.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Sony Playstation, Sony Playstation 3 und Sony Playstation 2.
