Kopierschutz, DRM, Wasserzeichen und Co.

DRM 1: Kopierschutz bei iTunes, Musicload und Co.

Selbst wenn es einen wirksamen Schutz vor einer digitalen Kopie einer CD gäbe, bliebe immer noch der "Umweg" über das analoge Kopieren der Musik. Mit einer speziellen Software kann an einer bestimmten Stelle der Soundkarte das Audiosignal (analog) abgegriffen werden. In einem zweiten Schritt wird dieses Signal (mit minimalen Qualitätsverlusten) wieder in einer digitalen Musik-Datei abgespeichert. Dieses analoge Umgehen eines Kopierschutzes ist nach Ansicht vieler Rechtsexperten sogar rechtlich nicht verboten.

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Viel häufiger als auf CDs kommen Kopierschutzmechanismen bei gekauften Musik-Dateien aus dem Internet vor. Fast jeder Anbieter von Musik-Downloads setzt auf ein so genanntes DRM-System. DRM steht dabei für Digital Rights Management. Mit Hilfe dieser Technik können einer Musik-Datei verschiedene Rechte vergeben werden.

Beispielsweise kann über ein DRM festgelegt werden, wie oft ein Song auf CD gebrannt werden darf. Auch können die Rechteinhaber des Musikstücks bestimmen, auf wie vielen Geräten die Datei parallel abgespielt werden darf.

Probleme gibt es bei den DRM-Systemen häufig mit der Kompatibilität der Dateien zu einigen portablen Playern. Nicht nur das eigentliche Dateiformat (zum Beispiel WMA oder AAC) muss unterstützt werden, sondern auch das eingebettete DRM.