Pontis MX 2020: Dicker Multimedia-Brocken im Test

Fazit

Sobald eine Speicherkarte in den seitlichen Slot eingelegt wird, können aber nicht nur Fotos, sondern auch sämtliche anderen Daten beliebig hin und her kopiert werden.

Wenn die Bilder im JPEG-Format vorliegen, zeigt der Pontis diese direkt auf seinem Bildschirm an. Besonders interessante Bildausschnitte können maximal vierfach vergrößert werden. Die gespeicherten Schnappschüsse lassen sich übersichtlich in einer Thumbnail-Ansicht ordnen, oder als Diashow wiedergeben.

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Der circa 420 Euro teure Pontis MX 2020 hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Zwar bietet er auf den ersten Blick einen großen Funktionsumfang. In der Praxis allerding wird einem der Spaß durch das klobige Gehäuse und der trägen Software ein wenig verdorben.

Auch bei der Bedienung leistet sich der Portable Media Player einige Schwächen. So lässt es sich mit der Bedienung des Vier-Wege-Joysticks aufgrund eines extrem schwammigen Druckpunktes nur schwer leben. Die Bedienung mittels Stift auf dem berührungsempfindlichen Display führt ebenfalls häufig zu Fehlbedienungen.

Hier hätte Pontis besser auf ein einziges Bedienkonzept gesetzt, statt auf zwei mehr schlecht als recht funktionierende Eingabemöglichkeiten.

Vielseitig einsetzbar - mit kleinen Macken

Sieht man davon ab erwirbt man mit dem MX 2020 aber einen vielseitig einsetzbaren Player der zudem auch noch preislich im Rahmen des Erträglichen liegt. Zum Lieferumfang gehört neben allen notwendigen Kabeln noch eine Dockingstation, welche allerdings ebenfalls nicht ganz ausgereift ist.

Pontis MX 2020: Dicker Multimedia-Brocken im Test

So lässt sich der austauschbare Akku, welcher im Videobetrieb bloß 2,5 Stunden, im reinen Audio-Betrieb immerhin knapp sechs Stunden durchhielt, zwar mit Hilfe des Plastiksofas bequem aufladen. Zum Datenabgleich mit dem Rechner muss dann aber doch eine extra Strippe gezogen werden, obwohl ein passender USB-Anschluss auf der Rückseite vorhanden ist.

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