Schnelles Mittel gegen Software mit Telefonitis
Tutorial Securepoint-Firewall: Freeware für zwischendurch
Tobias Röhrig
Bei Quelladresse wählt man das vorgefertigte "SELF", das ist der eigene PC. Für die Zieladresse tippt man die IP-Nummer ein, die man sich aus dem Mitschnitt notiert hat. Dabei lässt man die Zahl hinter dem Doppelpunkt, sowie den Doppelpunkt selbst, weg. Diese Zahl ist der so genannte Port, den man in das Feld rechts daneben eintragen kann, aber nicht muss.
Lässt man das Feld leer, werden alle Ports geblockt, über die eine Verbindung zu der eingetippten IP-Nummer hergestellt werden soll. Man kann übrigens auch IP-Bereiche eintippen. Dazu tippt man die erste IP-Nummer ein, dann ein Minuszeichen und schließlich die letzte IP-Nummer. Alle Nummern, die zwischen den beiden Zahlen liegen, werden dann blockiert.
Regel-Rangfolge
Durch einen Klick auf "OK" wird dann die Regel erstellt und erscheint in der Liste. Hat man mehrere Regeln angelegt, kann man mit den beiden Pfeilen oben rechts die Rangfolge der Regeln ändern. Denn der gerade markierte Eintrag wird so per Klick nach oben oder unten verschoben. Das ist nützlich, wenn man mehrere Regeln hat, die sich entweder wiedersprechen oder bei denen sich die IP-Bereiche überschneiden.
Denn die Regeln werden der Reihe nach angewendet. Per Klick auf den Button "Aus Bibliothek einfügen" bekommt man auch viele vorgefertigte Regeln. Beispielsweise gibt es die Regel "ICQ/ICQ Lite" unter der Registerkarte "Internet Regeln", die für das Chatprogramm ICQ den richtigen Port freischaltet, alle anderen aber blockiert.
Man darf dann aber für ICQ nicht vergessen, unter "Anwendungen" die Option "Diese Anwendung nicht einschließen" anzuwählen, damit die Regel aus der Regelliste auch für diese Software angewendet wird.
Fertig für den Einsatz
Es sollte nun kein Problem sein, die richtigen Verbindungen zu verbieten oder zu erlauben. Bei jeder Software, die in's Internet will, erscheint eine Warnmeldung, mit der man über das Blocken oder Erlauben einer Internetverbindung entscheidet. Nachgebessert wird im Hauptprogramm unter "Anwendungen", wo man Software nachträglich den Internetverkehr wieder erlauben oder verbieten kann.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 2 | 3 | 4 | 5 | 6 weiter »
Mehr über: Software, Tutorial, Sicherheit, Securepoint, Firewall, Sicher im Internet
-
Tutorial Zone Alarm: Telefonverbot für böse Programme
Die Firewall installieren und bedienen -
Kerio im Praxistest: So blockt man Werbung und Spyware
Firewall an Musicmatch getestet -
Firefox finetunen und erweitern
Das Weltnetz wird zur Hängematte
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben




