Schnelles Mittel gegen Software mit Telefonitis
Tutorial Securepoint-Firewall: Freeware für zwischendurch
Die Securepoint Personal Firewall besticht mit ihrer geringen Downloadgröße von knapp 1,5 Megabyte vor allem die Modem- und ISDN-Nutzer. Wer zudem Wert auf einfache Bedienung legt, wird sich mit der Freeware anfreunden können. Auf Spezialfunktionen wurde weitestgehend verzichtet - es werden nur die Grundfunktionen einer Firewall geboten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Fehler ärgern den Nutzer
- 2Schon wieder ein böser Fehler
- 3Programme wieder entsperren
- 4Feinere Regeln einstellen
- 5Im Protokoll nachschauen
- 6Verbindungsdaten rausschreiben
- 7Regel-Rangfolge
- 8Fertig für den Einsatz
Vor dem Download und der Installation, sollte man sicher gehen, dass keine andere Firewall installiert ist. Mit Ausnahme der windowseigenen Firewall, beißt sich die Securepoint-Software sonst mit einer etwaigen Konkurrenz.
Das ist allerdings bei allen Firewalls so, denn einige Programmteile werden tief ins Betriebssystem integriert. Deshalb ist auch ein Neustart des Computers nach der Installation bei allen Programmen dieser Gattung nötig.
Fehler ärgern den Nutzer
Die Securepoint Personal Firewall leidet unter Softwarefehlern. So erschien in unserem Test, direkt nach dem ersten Neustart, eine Fehlermeldung, dass die Firewall nicht gestartet werden könne.
Nach einem erneuten Reboot schien das Problem aber behoben. Trotzdem hinterlässt das einen schlechten Eindruck, der spätestens dann bestätigt wird, wenn die Firewall während der PC-Nutzung einfach mal abstürzt.
Bevor man die Firewall nutzen kann, wird einem die Registrierung aufgezwungen. Im zugehörigen Formular muss man zum Glück nur drei Felder ausfüllen: Vor- und Nachname, sowie die E-Mail-Adresse. Dabei kann der Hersteller nicht überprüfen, ob die Angaben stimmen. Der Haken neben "Ich bin damit einverstanden" sollte man zudem per Mausklick entfernen.

Mit der Firewall entlarvt man ohne Probleme Software mit Telefonitis. Die Freeware Musicmatch ist dafür ein Beispiel. Im Test wird das Verhalten des Players mit Kerio unter die Lupe genommen und die Verbindungen natürlich geblockt. Auch Werbung auf Internetseiten kann Kerio stark reduzieren, wenn man den speziellen Werbeblocker einschaltet.
Desktop-Firewalls können leicht ausgetrickst werden. Das ist in der Fachwelt bekannt und letzlich der Grund, aus dem IT-Profis sich ständig über Sinn und Unsinn solcher Software streiten. Der absolute Schutz ist also nicht garantiert. Die Sicherheit aber per Firewall wenigstens ein wenig zu erhöhen, ist immer noch besser, als den PC völlig ungeschützt in's Internet zu lassen.






