Asus Extreme AX850XT Platinum auf dem Prüfstand

Große Erwartungen: Atis schnellster Grafikchip im Test

Schneller als der Radeon X850 XT in der "Platinum Edition" war bisher noch kein Grafikchip von ATi. Asus liefert mit seinem Flaggschiff, der "Extreme AX850XT Platinum", die passende Grafikkarte - und die hat es in sich. Der knallrote Renner verspricht mit einem Prozessor- und Speichertakt von 540 und 587 Megahertz überaus rasanten Vortrieb. Bei 256 Megabyte GDD3-Speicher mit einer Anbindung von 256 Bit, sowie 16 parallelen Pixel-Pipelines und sechs Vertex-Shadern stimmt auch die Grundlage.

Asus Extreme AX850XT Platinum
Asus Extreme AX850XT Platinum

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Viel drin, viel drumherum
  2. 2Leistungsmessung
  3. 3Akustik und Optik

Wem das technische Kleingedruckte nicht mehr als Böhmische Dörfer sind, der kann mit der Zielsetzung eines solchen High-End-Modells schon mehr anfangen. Denn dessen Dasein dient einem einzigen Zweck - dem Zocken. Unter 500 Euro wird die Asus Extreme A850XT Platinum kaum zu haben sein, doch dafür kann eine ruckelfreie Beschleunigung der bis dato anspruchsvollsten Spiele bei höchsten Qualitätseinstellungen erwartet werden.

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Viel drin, viel drumherum

Auf dem Papier wirken die Daten der Platine für PCI Express x16 schon recht überzeugend. Nun wollen wir natürlich sehen, was sie im Praxistest zu bieten hat. Bevor wir sie auf unseren Prüfstand schicken, werfen wir einen Blick in die sehr ausladend dimensionierte Verpackung. Wie so oft ziert diese das Konterfei eines weiblichen Teenagers, das einem japanischen Anime oder Manga entsprungen sein könnte.

Und der äußere Schein trügt keineswegs. Aus dem Hochglanz-Karton im XL-Format fördern wir CDs mit den Spieletiteln "Joint Operations" und "Xpand Rally", außerdem Power Director 3, Media Show sowie DVD XP, Treiber und Tools von Asus zu Tage. Daneben finden wir eine große Portion Kabelsalat mit sinnvollen Zutaten. Zum üppigen Lieferumfang gehören neben einem DVI-VGA-Adapter noch Kabel für Composite, S-Video, S-Video auf Composite, S-Video auf HDTV sowie die Stromzufuhr.

Leistungsmessung

Wir kommen erst gar nicht dazu, die mitgelieferten Treiber zu installieren. Aus noch unerfindlichen Gründen verabschiedete sich Windows XP bei jedem Einlegen der CD mit einem ungern gesehenen Bluescreen und darauf folgenden Neustart. Der Grund für die übertriebene Reaktion ist wohl irgendwo in den Abgründen des Betriebssystem-Quellcodes zu suchen. Allerdings hatte auch keine andere CD diesen Effekt auf unseren Testrechner.

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