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16.05.2005
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Was kann Microsofts Media Center Edition?

Test: Windows im Wohnzimmer - kann das gut gehen?

Komplettsysteme

Fotos werden samt dazugehörigem Ordner als Thumbnail angezeigt, und können als Slideshow abgespielt werden. Als Unterpunkt wird die Möglichkeit geboten, sich nähere Details zu Bildgröße und ähnlichen Infos anzeigen zu lassen. Sobald die Maus bewegt wird, werden am oberen und unteren Ende die Navigationsleisten eingeblendet. Ein Windows-Symbol führt aus jeder Ansicht wieder zurück zum Startbildschirm. Der Shuttle setzt die Dateinamen der abgespielten Bilder übrigens durch sein grünes Display sehr effektvoll in Szene.

Musik lässt sich auf Knopfdruck nach Kriterien wie "Alben", "Interpreten", "Titel" oder "Genre" durchsuchen. Unter dem Eintrag "Wiedergabelisten" durchsucht die Media-Center-Edition auf Knopfdruck die gespeicherte Musik nach durchaus praktischen Kriterien wie etwa "Nachts hören", "Medien mit hoher Bitrate" oder "Nicht gemochte Titel". Auch lassen sich diese Wiedergabelisten auf einfache Art und Weise direkt aus dem Media-Center auf CD oder DVD brennen.



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Und auch für die Wiedergabe von DVDs und gespeicherten Videos lässt sich Microsofts Media Center natürlich verwenden. Auch hier kann die Oberfläche durch eine gelungene Nutzerführung durch grafisch eindeutige Strukturen überzeugen. Dazu lassen sich alle Funktionen bequem mit der im Shuttle-Paket enthaltenen Fernbedienung vom Sofa aus steuern.

Fazit: Viel Multimedia, einfach verpackt

Die Bedienung der Oberfläche bequem vom Sofa aus hat seinen Reiz. Auf Knopfdruck lassen sich gespeicherte Urlaubsfotos anzeigen, die Videos vom Polterabend ansehen, oder die Jukebox mit neuer Musik füttern. Dank des Kartenlesers des Shuttles lassen sich auch Bilder einer Digitalkamera ohne viel Tamtam auf die Mattscheibe zaubern. Die Inhalte der Karten werden übrigens direkt in die Oberfläche des Media Centers eingebunden - ein Wechsel zum "normalen" Betriebssystem ist also nicht notwendig.

Für zukünftige Versionen wünschenswert wäre ein integrierter Browser, zum bequemen Surfen im Netz vom Sofa aus. Dann könnte die Windows Media Center Edition bedingungslos auch älteren Semestern in Sachen Computernutzung ans Herz gelegt werden.

Autor/in: (mk)


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