Weiterempfehlen   Leserbrief
13.05.2005
Druckversion
powered by

Wo NECs obere Messlatte endet

NEC LCD2180UX im Test: High-End-Flachbildschirm mit 21 Zoll

Monitore

So wird die Anzeige bei dunklen Inhalten aufgehellt und bei sehr hellen wieder verdunkelt. So kann es zum Beispiel nicht mehr passieren, dass man von einer Textdatei mit weißem Hintergrund regelrecht "erschlagen" wird. Den subjektiven Anspruch des Testers stellt die Automatik leider nicht ganz zufrieden, da das Bild teilweise etwas dunkel erscheint. Apropos Schwarz auf Weiß: die monochromen Fähigkeiten des LCD2180UX lassen keine Wünsche offen - das Schwarz ist satt, das Weiß nicht beige oder gelblich angehaucht. Ausleuchtungsprobleme scheinen dem LCD völlig fremd zu sein.

Nicht jede Grafikkarte - wir verwenden für diesen Test eine Gigabyte NX66T128VP mit Nvidias GeForce 6600 GT - macht eine hohe native Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln ruckelfrei mit. Erst recht nicht bei Ressourcen-Fressern wie Doom III und Half-Life 2. Deshalb ist das Interpolationsverhalten bei niedrigeren Auflösungen ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal. Bei gängigen Auflösungen von 1.024 x 768 und 1.280 x 1.024 Punkten kann der NEC LCD2180UX begeistern - sofern man etwas nachhilft: dazu mussten wir erst den Expansionsmodus "Vollbild" wählen und die Schärfe auf 100 Prozent erhöhen.

Spiele

Monitore mit S-IPS-Panel, wie etwa der 20,1-Zöller Iiyama ProLite E511S, weisen im Gegensatz zum SA-SuperFine-Display des NEC eine etwas kürzere Reaktionszeit von 16 Millisekunden auf. Die zusätzlichen vier Millisekunden des LCD2180UX klingen nicht gerade weltbewegend, machen sich beim Spielen aber bemerkbar. Titel wie Doom III und Half-Life 2 empfinden wir noch als absolut spielbar, wenngleich hier doch leichte Schlieren zu erkennen sind.

NEC-Mitsubishi LCD2180UX

  • NEC-Mitsubishi LCD2180UX
  • NEC-Mitsubishi LCD2180UX
  • NEC-Mitsubishi LCD2180UX
  • NEC-Mitsubishi LCD2180UX
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Bei Warhammer 40.000 - Dawn of War sowie Need for Speed Underground 2 werden die unliebsamen Effekte noch deutlicher. Wo Dell 2005FPW und Iiyama ProLite E511S klar überlegen sind, macht der NEC LCD2180UX mit den schöneren Bildern wieder Boden gut. Auch die für Zocker interessante Darstellung von niedrigeren Auflösungen gelingt ihm sichtbar besser.

Videos

Hochauflösende wie komprimierte Videos gibt der NEC LCD2180UX in guter Qualität wieder. Da diese nicht so hohe Ansprüche an die Schaltgeschwindigkeit eines LCDs stellen, entfällt jedweder "Nachzieh"-Effekt. Zur vollen Punktzahl reicht es nicht ganz, weil er die vom Eizo L778 sehr hoch gelegte Messlatte hier nicht erreichen kann. Dank seiner Toleranz gegenüber schrägen Blickwinkeln steht dem Videoabend selbst in größerer Runde nichts im Wege. Auch die riesige Bildfläche animiert zum Zuschauen.


Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare

« zurück 2 | 3 | 4 | 5 | 6 weiter »


Mehr über: Hardware, Monitor, Testbericht, NEC, Flachbildschirm

Links zum Artikel



nach oben
Aktuell
Syncmaster-TFTs: Der Trend des Zweitbildschirms
CES-Neuheit mit Biss: Razer Carcharias im Test
Multimedia-Player: iRiver-Neuheiten auf der CES 2009
Geräte im Test
Tastaturen und Mäuse
Komplettsysteme
Laptops
Grafikkarten
Computer Einkaufsberater
Einkaufsberater Grafikkarten
Einkaufsberater PC-Hardware
Einkaufsberater Netzteile
Einkaufsberater Komplett-Systeme
Beliebte Ratgeber & Projekte
Tipps gegen den Hitzetod
HTPC selber bauen
Rundum-Lautlos-PC im Eigenbau
So stelle ich den Rechner ruhig

Mit vielen Ratgebern, Einkaufstipps, Vergleichstests und Einzeltests bietet netzwelt einen guten Einstieg in die Welt der Computer, Notebooks und Grafikkarten. Für Computer-Experten gibt es zusätzlich Lektüre zum Basteln.

RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © 2008 by netzwelt.de - NEC LCD2180UX im Test: High-End-Flachbildschirm mit 21 Zoll - Wo NECs obere Messlatte endet
H2 media factory GmbH Impressum | Presse | Kooperationen | Werbung | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Jobs