Wo NECs obere Messlatte endet
NEC LCD2180UX im Test: High-End-Flachbildschirm mit 21 Zoll
Benjamin Schnitzler
Wer nach besonders hochwertigen Flachbildschirmen sucht, stößt schnell auf zwei große Namen - NEC und Eizo. So nehmen sich die beiden japanischen Hersteller die Freiheit, mit ihrer Preisgestaltung immer ein Stück über dem gängigen Marktniveau zu liegen. NECs obere Messlatte markiert der LCD2180UX, welcher mit einer großzügig bemessenen Diagonale von 54 Zentimetern und einem SA-SuperFine-Display aufwarten kann. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine Eigenentwicklung NECs, die auf einem IPS-Panel basiert. Selbst die günstigsten Anbieter lassen sich den LCD2180UX noch satte 1.200 Euro kosten.
Vielversprechend klingen seine inneren Werte allemal: eine hohe Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln, hohe vertikale und horizontale Einblickwinkel von 176 Grad sowie ein Kontrastverhältnis von 500:1 bei einer flotten Reaktionszeit von 20 Millisekunden. Ob diese den etwas abschreckenden Preis rechtfertigen, und was es beim 21-Zöller außerhalb des Datenblatts zu sehen gibt, erfahren Sie im Test von netzwelt.de.
Unaufdringlicher Neidmagnet
Ein silberner Frontrahmen auf hellgrauem Grund geht vielleicht nicht gerade als Aufsehen erregend durch, doch dafür erfüllt der LCD2180UX nur in dieser Variante die noch aktuelle Ergonomie-Verordnung TCO03. Das Design ist mehr auf Funktionalität als auf den Blickfang ausgelegt. Angesichts der riesigen Bildfläche dürfte aber so mancher Besitzer eines 19-zölligen oder kleineren Röhren- oder Flachbildschirms vor Neid erblassen.
NEC-Mitsubishi LCD2180UX
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Einen ähnlich eifersüchtigen Gesichtsausdruck dürften auch die gebotenen Verstellmöglichkeiten provozieren. Denn der LCD2180UX bietet einen um 170 Grad drehbaren Standfuß, eine Höhenverstellung von bis zu 11,5 Zentimetern sowie eine Neigbarkeit von fünf Grad nach vorn und 25 Grad nach hinten. Zu allem Überfluss lässt er sich sogar noch im rechten Winkel zur Seite drehen. Im Hochformat wird das Bearbeiten besonders langer Listen oder Tabellen zu einer leichten oder zumindest leichteren Übung.
Aller guten Anschlüsse sind drei
Früher oder später werden Grafikkarten und Flachbildschirme wohl nur noch digital angesteuert. Doch bis es soweit ist, wäre es schön, die Wahl zu haben. Und die hat man beim LCD2180UX. Dank "ambix"-Technologie verfügt er sowohl über einen DVI-D-Eingang für digitale, als auch über eine D-Sub-Schnittstelle für analoge Signale, wie man sie vom guten alten Röhrenmonitor kennt. Darüber hinaus eignet sich ein zusätzlicher DVI-I-Eingang für beide Übertragungsarten. Mehr hatte hier noch kein Flachbildschirm auf unserem Prüfstand zu bieten.
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